GK002 | Geschlechterverdienstdiskrepanz

Die Gender pay gap in der Europäischen Union

2018, Graukaue
Kurvenschubser
https://graukaue.eu/gk002/

Wir hatten das Ding hier schon im Herbst gestartet, es allerdings erst einmal abgewürgt. Jetzt sind wir wieder da und versuchen es mit einem Neustart. In Folge 2 sprechen wir über geschlechtsspezifische Lohn-/Gehaltsunterschiede in der Europäischen Union.

Intro

Micha:
[0:13] Tequila Kuchen Schubser Folge Nummer 2.
Herzlich willkommen liebe Zuhörer moin andre.

Andre:
[0:21] Moin Micha.

Micha:
[0:24] Ja moin moin liebe Zuhörer und Glück auf wir haben längere Pause eingelegt werden im Winter eigentlich schon mal angefangen mit diesem Podcast und hatten,
in der Nullnummer und in Folge 1 auch schon erklärt was wir vorhaben von daher.
Müssen das jetzt nicht noch mal komplett machen aber das hier ist die Folge 2 ich muss sagen.
Also ich ich habe den Plan Podcast aufzunehmen habe ich jetzt eigentlich schon seit Jahren hatte den lange aufgeschoben weil mir die Zeit fehlte und irgendwann hatte ich dann beschlossen er jetzt.
Was solltest fange ich an und hatte ich andre gefragt und wer noch angefangen und dass wir die letzten Monate nicht aufgenommen haben hat lediglich mit mir zutun,
ich habe jetzt wieder ein bisschen mehr Zeit und ich hoffe jetzt kommen wir ein bisschen regelmäßiger dazu hier folgen zu veröffentlichen also.
Bevor wir loslegen nur noch mal kurz ihr findet uns.
Unter Cracauer. EU also grau kasger aekooe. EU.
Ihr findet uns auch bei Twitter aktuell haben auch eine Seite bei Facebook,
wobei ich überlege die meine Aktivitäten dort komplett einzustellen aber noch gibt's sonst da das heißt wir wissen ja nicht ob uns also wir wissen dass ein paar Leute die ersten beiden Folgen gehört haben.
Ich hoffe ein paar von euch sind jetzt noch über und und hören sich auch dass hier an schön dass ihr noch da seid.

[1:56] Ja also wenn ihr das gehört wenn ich das irgendwie gefällt würde mich freuen wenn uns das vielleicht,
wissen lassen könntet also möglicherweise also eine Möglichkeit wäre dass wir uns einfach bei Twitter folgt.
Oder wenn ihr was zu den Episoden beizutragen habt dann mach das gerne mach das gerne im Block also ihr könnt direkt unter jede Episode.
Könnt ihr Kommentare eintragen also mach das gerne wenn ihr was beitragen möchtet und.
Ja ansonsten müssen wir glaube ich vorneweg nicht viel erzählen oder hast du noch irgendwas.

Technische Probleme

Andre:
[2:41] Neven-du komplett zum Thema und da würde ich dann auch gleich einsteigen wollen zwar geht's heute.

Micha:
[2:45] Wann unterbricht ich mache sofort ich schalte mal eben die Ostsee aus dann das wäre deutlich angenehmer also ja entschuldige.

Andre:
[3:00] Wunderbar dann sind wir jetzt wieder auf dem Trockenen und auch beim Thema gelangt das hoffentlich zu trocken ist ja die Geschlechter bedingte Verdienst Lücke im.

Micha:
[3:11] Das ist.

Andre:
[3:12] Ausgedrückt der Gender Pay Gap.

Micha:
[3:14] Entschuldige andre noch eine Kleinigkeit weil wir hatten gerade wieder ein paar Aussetzer.
Falls die in der Pfalz die bei der Aufnahme drauf sind,
also ich hatte unsere ersten beiden Folgen ja auch nach gehört wir hatten da noch ein paar technische Probleme wir haben versucht dir so ein bisschen auszubügeln ich hatte ich hatte gedacht dass es mit meinem alten Rechner zu tun hat,
zu den ich dann noch benutzt habe jetzt habe ich einen neuen aber wir sind die Probleme scheinbar noch nicht so ganz los also wir haben,
ja also wir arbeiten dran ja das ist hier in Zukunft auch vernünftig klingt und.
Ja ich ich hoffe im weiteren sind wir jetzt haben wir das jetzt nicht mehr aber jetzt haben wir gerade kurz Aussetzer,
ja gut probieren was trotzdem ich ich versuche dann hinterher vielleicht dann noch zuschneiden oder irgendwie so hinzukriegen das ist das man sich anhören kann aber,
wenn die auftreten treten sei nicht recht selten auf.

Andre:
[4:16] Herunter,
muss dazu sagen ich komme selber von den Ausritten auch gar nicht direkt mit liegt scheinbar dann irgendwie doch auch an an meiner Übertragung also insofern nicht wundern wenn ich einfach weiter Rede dass ich dann vermutlich daran dass ich gar nicht mitbekommen habe das da wieder irgendwas schief gelaufen ist.

Micha:
[4:31] Also falls du es irgendwie falls es bedeutet dass man Dinge von also Teile dessen was du sagst nicht versteht oder so dann weiß ich nicht noch mal darauf hin aber wenn es nur kurz 12 Aussetzer senden.

Andre:
[4:43] Also akustisch wohlgemerkt nicht inhaltlich.

Micha:
[4:45] Ja genau akustisch.

Andre:
[4:46] Verletzt von privaten Sendern.

Micha:
[4:47] Ja vielleicht vielleicht doch aber gut schauen wir mal also ja gut also dann würde ich sagen ja legen wir los also.

Andre:
[5:02] Genau also ähm wie schon kurz angedeutet wir sind heute beim Thema Gender Pay Gap.

Gender Pay Gap In Der Eu

[5:08] Und dem da geht es zu diesen allgemein gesprochen um die Verdienst Stücke zwischen Männern und Frauen,
von wem habt ihr ja vermutlich auch schon einiges in der allgemeinen Presse gehört ein aktueller Anlass zur Debatte gerade in Deutschland war ja zuletzt das Entgeltgleichheitsgesetz das zu Anfang dieses Jahres in Kraft getreten ist,
Unterbau zum ersten Mal Frauen die Möglichkeit erhalten Inhalte ihres Betriebes sich zumindest erkundigen gestern um den Gender Pay Gap steht,
Ernst mal konkret in der Form dass sie sich,
vom Arbeitgeber prüfen lassen können wie viel denn so die Männer in ihrer vergleichbaren ja Gehaltsgruppe verdienen,
das Gesetz ist durchaus nicht unumstritten eine Debatte mitbekommen hat.
Die eine ist die andere auf die andere Seite sieht darin durchaus noch einige Mängel den einen geht das schon viel zu weit in anderen auch nicht weit genug was die Informationspflichten des Arbeitgebers anbelangt,
aber es zeigt zumindest allgemein dass das Thema doch eine zunehmende Breitenwirkung entfaltet,
und Nerven viele Menschen ja natürlich für die betroffenen Frauen auch eine große Rolle spielt.

Micha:
[6:14] Eine eine Zwischenfrage also ausgesetzt sieht ja wahrscheinlich so aus dass nicht nur die weiblichen Mitarbeiterinnen sondern auch die männlichen Mitarbeiter eben dieses Recht haben.

Andre:
[6:24] Fertig jetzt kein Exklusivrecht für Frauen aber man kann wohl davon ausgehen dass es im Wesentlichen auf Frauen seinen Wert geben diesen Informationsanspruch darf tatsächlich einlösen werden.
MMS war das ja auch Expedit Aufhänger warum dieses Gesetz verabschiedet wurde.

Micha:
[6:40] Ja genau und ich glaube das gilt nur für Betriebe ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl.

Andre:
[6:47] Genau das meinte ich mit den Einschränkungen das greift nur für Unternehmer bei einer Größe von 200 Mitarbeitern heißt kleine Familienunternehmen sind hier schon mal von vorne rein ausgeschlossen es hat auch was natürlich mit Datenschutz zu tun.
Wenn mich natürlich in einer Abteilung mit drei Leuten Sitze zwei davon sind Männer und die Frau fragt dann eben mal nach was die anderen beiden Männer so verdienen sind das ja schon private Informationen die man auf diesem Weg entschlüsseln kann.
Wie verlieben über das Gehalt der Männer.
Und das möchte man jemand der Stille vermeiden und hat deswegen auch beschlossen dass das Gesetz 7 nur für Großunternehmen gelten soll man ihm nicht auf Grundlage von Durchschnittsverdienst in der Männer auf den Einzel Verdienst bestimmt der Personen rückschließen.
Das war als Mister nach außen hin ein Grund warum man diese Einschränkung beim gesetzt gesetzt hat auch das wird allerdings wie schon angedeutet kritisiert einige sind der Ansicht dass das Gesetz auch auf Kleinunternehmen ausgedehnt werden sollte.
Das aus meiner Sicht ist erstmal im Wesentlichen rechtliche Frage.
Welcher Anspruch da eben rechtliche gewichtet werden sollte das jetzt nicht unbedingt das Themengebiet ist Ökonomie und was uns ja vor allem erstmal interessiert als Ökonom wie es denn überhaupt zu solchen systematischen Verdienst Stücken kommt.
Und das ist die nach wie vor gibt das machen eigentlich alle Zahlen deutlich abend europäischen Vergleich aktuell ist es so dass ja.
Beckenheben EU-Land diese Lohnlücke zumindest unbereinigt.

[8:19] Also nicht attestiert Wirkungsfaktoren wir gleich noch näher erläutern werden absolute signifikantes.
Also man kann jetzt dazu sagen dass phenomena solche ist erstmal nicht so einfach wegdiskutieren ansieht jeden europäischen Land zumindest im Durchschnitt über alle Branchen und Berufe hinweg doch nach wie vor,
Classic nicht gekannte Lohnlücke spricht ein Prozentbereich deutlich höheren Verdienst bei den Männern als bei den Frauen.

Micha:
[8:46] Das heißt mit mit Lohn ist in dem Zusammenhang aber nicht der Stundenlohn gemeint sondern eher sowas wieder Monat.

Andre:
[8:52] Genau.

Micha:
[8:54] Oder das Monatsgehalt.

Andre:
[8:57] Ja das ist das ist natürlich mal die Frage wie es in der Jörg Statistik definiert wird als Ökonom würde uns ja zum nächsten Mal in der Tat an der Lohn pro Zeiteinheit interessieren.
Und dann müssen wir türlich auch berücksichtigen dass Männer und Frauen sich nach wie vor was die mittlere Stundenzahl anbelangt werde jetzt pro Woche oder pro Monat arbeiten.
Durchaus relativ stark noch unterscheiden es ist in fast allen europäischen Ländern noch so dass Frauen bei der Teilzeitarbeit überrepräsentiert sind.
Dementsprechend eben im Mittel weniger Stunden pro Woche und pro Monat arbeiten als Männer.
Sprich Rainer Vergleichstest Monatsverdienst ist wäre wenig aussagekräftig.
Meine dafür dann schon letztendlich den Lohn pro identischer Zeiteinheit vergleichen müsste dann wirklich eben sozusagen die reale Entlohnung pro Einheit geleistete Arbeit vergleichen zu können.
Deshalb wird eben in den typischen Stunden in typischen Studien der Pay Gap in der Regel über den Vergleich der bruttostundenverdienste gemessen.
Brutto dann eben auch bei meiner Töchter steuerlich bedingte Unterschiede zwischen Männern und Frauen sei es überleben ja,
uni ganz bitte jetzt nicht aber unterschiedliche Anteil von Singles und so weiter und das eben nicht auch noch wie alles verzehrender ein Fluss mit drin haben möchte aber super Wings in der Regel in der Tat an die bruttostundenverdienste Candida zwischen Männer und Frauen verglichen werden.

Micha:
[10:20] Ja genau deswegen habe ich gefragt dass du dass man das pro Zeiteinheit messen möchte oder ist man zumindest in den Lohn oder das Gehalt pro Zeiteinheit,
betrachten möchte leuchtet natürlich ein was aber nicht unbedingt bedeuten muss das,
dass das dann von der insgesamt geleisteten Stundenzahl unabhängig ist ne also es ist ja auch vorstellbar dass.
Dass die insgesamt geleistete Stundenzahl damit korreliert wie viel jemand pro Stunde verdient.

Andre:
[10:48] Auf jeden Fall.

[10:52] Genau unterm Jahr um diese Frage hat das näher nachgehen zu können kann ich aufhören Studie Bezug nehmen,
die wir vom hamburgischen weltwirtschaftsinstitut im Jahr 2014 für die EU-Kommission durchgeführt haben und da wir uns mal ganz konkret angeschaut wie jetzt eigentlich den epg im EU-Vergleich aussieht,
Schatzi vergleichen europäische Länder mit Blick auf ihren gender-pay-gap und auch was die Erklärungsfaktoren Einzel ändern,
für das Ausmaß dieser gender-pay-gap sind.
Dazu haben wir uns dann insgesamt 26 EU-Länder raus gegriffen für die wir zunächst bei uns den sogenannten ungereinigten gap angeschaut haben.
Das heißt einfach der Unterschied im Durchschnittsverdienst zwischen Männern und Frauen in den Rohdaten ohne irgendwelche Erklärungsfaktoren zu kontrollieren.
Und haben diesen unbereinigte gestern einen nächsten Schritt in verschiedene Bestandteile zerlegt.
Zwar ganz konkret in einen Teil die man als erklärten Teil bezeichnen kann es dir auf bestimmte beobachtbare Erklärungsfaktoren zurückzuführen ist und ein unerklärten Rest.
Unterm dazu kann ich kurz die Methodik schildern und jetzt hast du technisch werden zu wollen.
Am Brunnen es ist ein zweistufiges Schätzverfahren aus meiner anwendet.
Man schätzt du liest in den jeweiligen Ländern getrennt für Männer und Frauen die Determinanten also die Erklärungsfaktoren der Lohnhöhe wieder gemessen in Stunden Verdiensten.

[12:23] Unterm dazu haben wir wieder an diesem ersten Schritt eine ganze Reihe von Erklärungsfaktoren reingezogen zum Teil persönliche Art was den Familienstand der Person anbelangt die für Kinder sie haben mit was für Leuten die in einem Haushalt leben,
dann natürlich aber auch die Erwerbs bezogenen Merkmale vor allem die Frage wo eine Person arbeitet in welcher Branche in welchem Beruf.
Bis jetzt nur ein temporärer Beschäftigung ist wie viele Stunden gearbeitet wurde wie groß das Unternehmen ist in dem gearbeitet wurde eine relativ große Anzahl an Faktoren.
Unterm.

Micha:
[12:56] Was hast du Schuldiger.

Andre:
[12:57] Grundlage dieser Schätzung haben wir dann die weitere Zerlegung vorgenommen.

Micha:
[13:00] Hast du schon gesagt oder wo habt ihr die Daten her.

Andre:
[13:05] In dem Fall stammt die Daten aus der EU structural habe ich auf deutsch verdienststrukturerhebung.
Und das ist ein großer Mikro Datensatz der von der EU regelmäßig rausgegeben wird das heißt das sind ja Individualdaten.
Befragungsdaten wo Perso neben angeben wo sie arbeiten wie viel Sie verdienen was ihr soziodemographischer background ist und diese Infos haben wir eben gesagt für diese 26 Länder ausgewertet.
Und in dem Fall auch nur für ein Jahr für die 2010er Welle ist es jetzt mittlerweile aber nicht mehr ganz am aktuellen Rand aber zum Studium Zeitpunkt war das noch der aktuellste Datensatz.
Hasengrund es ist eine große Querschnittsanalyse mit sehr vielen Individuen Poland.

Micha:
[13:53] Bitte.

Andre:
[13:55] Das ist natürlich ganz praktisch wenn man durch Erklärungsfaktoren bestimmen möchte je mehr ja Individuum dem Stempel haben also eine größere sample ist umso leichter wird es natürlich auch signifikante Beziehungen aufzuspüren.

Micha:
[14:09] Warum sind das nur 26 Länder dafür also ich weiß es nie.

Andre:
[14:15] Einzylinder rausgeworfen aufgrund von Datenlücken z.b. also ich habe jetzt nicht mehr genau dass das bei Spielverordnung eingang warst du dass wir dann relativ wenig Haushaltsdaten hatten.
Die sozusagen aber nicht abgefragt worden auf individueller Ebene oder nur von geringen Prozentsatz Individuen beantwortet wurden die jeweiligen fragen.

Micha:
[14:35] Ja was waren 26 EU-Mitgliedstaaten ok aber dann fehlen ja nicht dann fehlen ja nicht.

Andre:
[14:39] Genau also reden wir wirklich über der EU Bereich dann zählen sie zwei können.

Micha:
[14:44] Ikea die Daten sind so jung dass Kroatien schon schon dabei war also wir hatten also die Daten sind von dem Zeitpunkt wo es 28 Mitgliedstaaten gab und zwei habt ihr rausgenommen.

Andre:
[14:56] Stimmt WhatsApp ist ja nach 2010 eingetreten also müsste es eigentlich 27 gewesen sein also Bulgarien Rumänien die waren ja schon dabei in der glaube ich bezahle ich acht oder so.

Micha:
[15:07] Ja sieben glaube ich euch glaubt EU-Osterweiterung mal war 04.07.

Andre:
[15:13] Genau genau 04 Zusagen der Großteil der Länder und dann können wir noch mal Rumänien und Bulgarien dazu 07.
Ja so viel haben wir haben jedenfalls fast alle Länder an Bord du schonmal gut und können insofern auf regionale vergleiche vornehmen wir können uns auch anschauen wie ich hätte eine Payback App in Osteuropa gestaltet relativ zu Süd und Nordeuropa.
Bester Opa das tut ihm auch zu ganz interessanten Mustern wie ich dann später hoffentlich noch erklären kann.

Micha:
[15:39] Okay das heißt du hattest das eingangs schon gesagt aber wenn man sich die Daten erstmal so anschaut ohne Yao ohne die weiter zu analysieren und dann stellt man in ich nehme mal,
an allen Ländern der EU fest dass Frauen im Mittel.
Weniger verdienen auf jeden Fall pro Monat aber das ist ja nicht dass das relevant.

Andre:
[16:08] Das haben wir jetzt nicht explizit untersucht ne weil wie gesagt Monatsverdienst wir ja schon allein durch die unterschiedlichen Arbeitsstunden verzehrt wir haben uns wirklich allein auf den Stundenverdienst bezogen in dieser Studie.

Micha:
[16:18] Genau ich mal aber ich meine also also wenn man es pro Monat messen würde dann wäre es wahrscheinlich sehr deutlich.

Andre:
[16:24] Dann wäre es erst recht so könnte man sagen.

Micha:
[16:26] Genau aber selbst wenn man sich selbst wenn man die Stundenlöhne vergleicht also einfach die Daten,
für die einzelnen Länder aufteilt nach Männern und Frauen würde man wohl feststellen dass in 26 von 26 Ländern die Frauen im Schnitt pro Stunde weniger verdienen ist die Männer.
Ohne dass man das irgendwie bereinigt oder dass man irgendwie diese Differenz erklärt einfach nur rein deskriptiv gibt's da.

Andre:
[16:51] Dein descriptiv sieht man in jedem EU Land nach wie vor eine signifikante Lohnlücke zwischen Männern und Frauen.
Das dass wir jetzt wie gesagt diese erste Schritt Stell dass man eben erstmal die Erklärungsfaktoren für die lohnhöhen von Männern und Frauen bestimmt.
Und dann eben die geschätzten Koeffizienten die sozusagen den einflussreichsten Erklärungsfaktoren auf die Tonhöhe messen in einem zweiten Schritt nutzen.
Um diesen unbereinigte geht einfach die deskriptiven unterschied in Durchschnittsverdienst in einzelne Bestandteile zu zerlegen.
Ziel des Ganzen ist eben am Ende ein erklärten gap zu haben der zu sagen ja.
Grundlage von Erklärungsfaktoren begründet dass Männer mehr verdienen als Frauen.
Und ein unerklärten gehabt der sozusagen den Rest gibt enthält der eben auf Grundlage die Erklärungsfaktoren die wir uns angeschaut haben.
Sozusagen noch übrig bleibt also der eben nicht durch die vorhandenen Erklärungsfaktoren erklärt werden kann und insofern eben als unerklärte bezeichnet.

[18:02] Das ist ja nett eine Zerlegung eben in diese zwei Bestandteile da gibt's verschiedene zerlegungs Verfahren oder zerlegungsformel könnte man auch sagen weil es ist ja klar.
Einen Betrag oder ein ein ein ein ein.
Unterschied zwischen zwei Durchschnittsverdienst in kann man auch viele verschiedene Weisen zerlegen da gibt es keine einzige mathematisch richtige Vorgehensweise.
MTV Garzeit inwieweit man dann im jeweiligen Fall die Einzelbestandteile sinnvoll interpretieren kannst.
Enrico radtour wird klassischerweise die rosa Kabel 1 der die Composition bevorzugt das ist ja eine relativ einfache zerlegungsmethode die wie folgt aussieht.
Auf der linken Seite haben wir wie gesagt den Unterschied rein in den Durchschnittsverdienst and also in bereinigen gap.
Und das entspricht auf der rechten Seite zunächst mal einen Term der.
Ausstattungsunterschiede zwischen Männern und Frauen beim jeweiligen Erklärungsfaktoren entspricht x dem Koeffizienten des ivaldi Erklärungsfaktoren Gehen wir in der Decke in der regressionsschätzung im ersten Schritt für die Männer.
Ermittelt haben.
Sprich wir haben ja.
2 Bestandteile erstmal das erstmal die Differenz Ausstattung Männer und Frauen Beispiele zum Arbeitsstunden geht wäre das eben der Unterschied durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden zwischen Männern und Frauen.

[19:32] Und diese Unterschiede über dann mit dem.
Ja den Koeffizienten multiplizieren den wir früher Effekt der Arbeitsstunden auf die Lohnhöhe Indikationsstellung für die Männer Mitteltal.

[19:48] Das heißt in konkret für die Zahl Arbeitsstunden haben wir einen positiven Effekt.
Bei den meisten Ländern bei fast allen Ländern ermittelt sprich mehr eine Person arbeitet die mehr Stunden im Monat arbeitet.
Umso höher ist der Stundenverdienst also wirklich jetzt Stundenverdienst klar dass die Person insgesamt pro Monat mehr verdient werde mehr aber das ist ja klar aber sie verdient auch im Schnitt mehr und du wirklich alle sonstigen Umstände pro Stunde.
Das ist auch relativ gängiges Ergebnis in der Arbeitsmarkt Literatur.

Micha:
[20:24] Das heißt das muss jetzt also das hat dann auch noch nicht damit zu tun dass jemand der mehr Stunden pro Woche oder pro Monat ab leistet schneller Erfahrungen sammelt und sich schneller ein arbeitet und und wie schneller.

Andre:
[20:38] Unbedingt weil wir für sowas auch kontrollieren ceteris paribus effektive hiermit hin also wirklich der isolierte Effekt eines Erklärungsfaktoren auf die Lohnhöhe.
Und die Papiere SEB isolierte Effektgerät ob ich jetzt eine Stunde mehr arbeite.
Als eine Person die ansonsten Blick auf die gemessenen Eigenschaften komplett identisch ist die ist auch über dieselbe betriebliche Erfahrung verfügt zumindest wenn wir es jetzt in Hand von Betriebszugehörigkeit messen.
Dennoch ist es peinlich überraschendes Ergebnis in der Literatur,
es wird vor allem darauf zurückgeführt dass Teilzeitarbeit also Arbeit die sich jetzt auf wenige Stunden pro Woche oder pro Monat erstreckt mit zusätzlichen Kosten für den Arbeitgeber verbunden ist.
Sprüche wenn du jetzt eine Vollzeitstelle auf mehr Personen aufteilt müssen die persönlicher koordinieren die müssen sich organisieren und das verursacht natürlich ökonomisch betrachtet auch koordinations Organisationskosten.

Micha:
[21:39] Also Reibung.

Andre:
[21:40] Wiener natürlich deine Produktivität pro Stunde.
Bunte wir damit müssen ihn direkt davor und dann auch über den Lohn zumindest zum Teil auf den Arbeitnehmer abgewälzt.
Sprich die Teilzeitkraft verdient daneben etwas weniger pro Stunde als Vollzeitkraft weil die zum Teil eben auch diese zusätzlichen Kosten verursacht.

Micha:
[22:01] Ja zum Teil sind.

Andre:
[22:03] Für Männer und Frauen sind nicht mehr beobachten.

Micha:
[22:06] Zum Teil sind es wahrscheinlich auch einfach Fixkosten die Kosten für eine Arbeitsplatzausstattung also das ist ja.

Andre:
[22:11] Genau genau Fixkosten spielen der auch eine Rolle klar und.

Micha:
[22:14] Es gibt bestimmt Bereiche wo zwei Leute die jeweils in Teilzeit arbeiten und zu denselben Job machen dass die sich ein Büro einen Arbeitsplatz teilen aber z.b. an.

Andre:
[22:28] Okay dann vermutlich wieder einen Laptop sage ich mal einen.

Micha:
[22:32] Ja ich meine also das ist dass es denkbar aber ich meine es gibt sicherlich auch Fälle wo das nicht so ist also ist es gibt sicherlich auch Fälle also,
Sommer mal du hast sag mal du hast ein Gelände von dem Unternehmen,
wo vor der Schranke irgendwie vorne sitzen muss,
Monismus sind wir rund um die Uhr besetzt sein und in drei Schichten das ist halt das ist halt ein Arbeitsplatz und der wird mit verschiedenen Leuten besetzt und ob du jetzt ob die jetzt drei Leute hast die,
jeden Tag jeweils 8 stunden machen oder vier Leute die jeden Tag,
jeweils 6 stunden machen ist dann erstmal egal hinsichtlich der Ausstattung des Arbeitsplatzes nein weil der Arbeitsplatz ist bis dann.
Es ist immer ein und derselbe egal wie viele Leute da arbeiten.
Das meine ich aber üblicherweise genauso z.b. an der Hochschule wo ist ja im Mittelbau,
ganz normales dass Leute keine vollen Stellen haben sondern halbe oder dreiviertel stellen da hat jeder seinen eigenen Arbeitsplatz jeder seinen eigenen Computer und wenn man führen,
Fanprojekt nicht eine Person einstellt mit einer vollen Stelle sondern zwei Personen mit einer halben Stelle dann bekommen die beide ihrem arbeits.
Spider-Man Computer ecetera.

Andre:
[23:50] Classic auch natürlich viel von der Betriebsorganisation hab,
und jetzt überall abschweifen zu wollen wir nämlich auch festgestellt dass dieser Teilzeit Marlos aus stark branchenabhängig.
Gardasee der Liebe Kaname informations Kommunikationsbranche man sich da auf dem Bauch von der Arbeitsorganisation her besser auf Teilzeit eingestellt hat,
aber das nur am Rande entscheiden für unser Untersuchung ist erstmal dass es im mittelalterlichen Teilzeitbasis gibt III wohl für Männer als auch für Frauen auf.
Aber insgesamt trägt er denn noch zum Gender Pay Gap.
Das dicke dem verlieben nicht an den Koeffizienten als solchen sondern eben an dem der zweiten Bestandteil des erklärten gepps ich hatte es erwähnt die Ausstattungsunterschiede.
Das ist eben so dass du zu sagen Frauen im Schnitt nach wie vor deutlich weniger Stunden pro Woche und pro Monat arbeiten als Männer und dementsprechend auch stärker von diesem Teilzeit Markus betroffen sind.
Das ist eben ein Grund warum Arbeitsstunden als Ganzes zum erklärten gap beitragen sprich eben dazu beitragen dass die Verdienst Lücke noch etwas stärker ausgeprägt ist.

[25:05] Das ist ein Resultat das ja wir so ja nicht für fast jedes europäische Land rausgefunden haben.

Micha:
[25:12] Das leuchtet eine also so in etwa würde man das wahrscheinlich erwarten.

Andre:
[25:16] Genau dann ja was weitere Faktoren anbelangt habe ich auch festgestellt dass die Segregation unterschiedliche Bronson in jedem Land.
Ein wichtigen erklären ein Faktor darstellt.
Sprich das Männer und Frauen ihm nach wie vor im Schnitt dich nicht gleichmäßig auf die verschiedenen Branchen der Ökonomie verteilen dann ist ja,
morgen gibt in denen Frauen stark überrepräsentiert sind wie um andere Branche den Männern nach wie vor stark überrepräsentiert sind.
Unterm das ist erwartungsgemäß bei Männern fallen Industriebereiche der Fall.
Bernd Frauen vor allem bei den sozialen und persönlichen Dienstleistungen spricht im Bildungs Gesundheitsberufen Pflegeberufen besonders stark vertreten sind.
Das sind eben zugleich auch wieder die Branche die im Schnitt ceteris-paribus jederzeit bei identischen persönlichen Eigenschaften auch am schlechtesten Zahn.

Micha:
[26:11] Ich habe dir letztens eine Erklärung für gehört warum diese ich weiß nicht mehr wer das war der das gesagt hat aber,
es ging um eine Erklärung dafür warum in diesem Branchen in denen Frauen,
üblicherweise stark vertreten sind warum sind die symbolischen warum dort geringe Löhne gezahlt werden die Erklärung beim Wesentlichen die dass viele von diesem Branche welche sind in denen arbeiten geleistet werden die ursprünglich,
unbezahlte Arbeit im Haus.
Kontext dargestellt haben also wenn es um Pflege geht wenn es um Erziehung von Kindern geht.

Andre:
[26:49] Ganz genau.
Haben wir auch explizit angefühlt in der Studie da komme ich gleich noch mal zu ganz an die länderunterschiede gilt das ist natürlich auch so ein bisschen nach von selektionsproblem in der Schätzung,
also was wir jetzt zu Aktionär paperman rausbekommen hängt die wir rausgefunden haben auch offenbar stark mit der jeweiligen weiblichen Erwerbsbeteiligung den jeweiligen Ländern zusammen,
zwar haben wir dann relativ starke positive Korrelation festgestellt.
Was heißt ich höre jetzt die weibliche Erwerbsbeteiligung wie war England ausgeprägt ist umso höher ist im Schnitt auf der Gender Pay Gap.
Unterdessen ganz interessanter Zusammenhang.

Micha:
[27:35] Weil die Frauen so in.

Andre:
[27:36] Gute illustrieren.

Micha:
[27:37] Kutschen.

Andre:
[27:38] Sozusagen genau besonders gut dass ich das anhand von Italien verstehen denke ich Italien verfügt nach unserem Essen über einen relativ geringen gender-pay-gap.
Zugleich aber auch nach wie vor über einem europäischen Vergleich sehr schwach ausgeprägte weibliche Erwerbsbeteiligung.
Und das gibt es auch erweiterte Untersuchung Literatur und die kommen zu dem Schluss dass gerade der südlichen Ländern auch da liegt das eben diese Dienstleistung die du gerade erwähnt hast die jetzt zum Teil zumindest bei uns auch in den Markt drängen in diesen Ländern.
Ähm zurzeit noch verstärkt im häuslichen Bereich ausgeübt werden also zu sagen informeller household production würde mal so können sagen üben nicht über den formellen Arbeitsmarkt das heißt über geregelte Erwerbstätigkeit.
Damit sind natürlich auch unter den der Pay Gap Statistik nicht enthalten.
Weil die Frauen ja diese ja Tätigkeiten entweder unentgeltlichen Familien haben ausüben oder Nerv vom von Schwarzarbeit oder wie auch immer aber jedenfalls nicht eben in Form von.
Von meiner Beschäftigung und das ist eben auch so ein bisschen Problem wenn man jetzt,
Ländervergleich Bank in der Pickup einstellen möchte wir haben immer auch so eine Selektion Systematik nach wie vor dabei weil eben die weibliche Erwerbsbeteiligung in vielen in der noch nicht so stark ausgeprägt ist immer das gerne hätte.

Micha:
[28:55] Das heißt man hat ja dann im Wesentlichen Problem dass man auch in dem anderen Kontext hat wenn z.b. um die Messung des,
Bruttoinlandsproduktes geht oder so oder was ich was ich meine ist dass das in ihrem Haushalt leben bestimmte Arbeiten anfallen ist können ja das ist zum einen ist das Putzen und sauber machen,
ja meinetwegen ist es auch die die Kindererziehung oder die Pflege von Kleinkindern oder alten Person.

Andre:
[29:19] Ich dann wichtiges Thema ne.

Micha:
[29:20] Genau aber eben auch sowas wie handwerkliche Tätigkeiten und solange man die selber erledigt,
also solange da keine expliziten Kosten anfallen weil man keine keine Putzhilfe beschäftigt wenn man keinen Handwerker beauftragt bauliche Maßnahme durchzuführen oder so solange man die selber,
durch für tauchen in keiner Statistik auf ne weil da keine Transaktion stattfindet aber wenn man jetzt als normaler Haushalt beschließt,
wir stellen eine Haushaltshilfe einerseits Au-pair-Mädchen dass die Kleinkinder sich um die kleinen Kinder kümmert oder ob es eine Haushaltshilfe ist im Wesentlichen putzt,
plötzlich gibt's da so ein plötzlich gibt's ein Beschäftigungsverhältnis das dann möglicherweise in Statistiken auftaucht,
aber es wird gar nicht mehr Arbeit geleistet als vorher nur vorher wurde sie eben von den Haushaltsmitgliedern selber geleistet und tauchte so in keiner keiner Statistik auf,
also.

Andre:
[30:23] Genau genau ist auch eine Art von ja selektions Problematik könnte man sagen und die ist eben auch jetzt hier in unserem Kontext durchaus relevant.

[30:34] Genau ja wie gesagt brauche ich den Effekt sehr stark ausgeprägt woran das liegt gibt es auch Untersuchungen zu,
Karte zum einen könnte man sagen an den persönlichen Präferenzen der Erwerbsbeteiligung liegen dass Frauen eben Referenz für bestimmte Branchen haben und deswegen auch bereit sind sozusagen gewisse Lohneinbußen in Kauf zu nehmen.
Am auf der anderen Seite gibt es aber auch eine große die radtour die auf die Wichtigkeit von sozialen Normen hinweist und damit auch auf Rollenbilder die natürlich die Berufsinformation Wahl von jungen Mädchen und.
Auch Jungen natürlich dann kriegen kann.
Und sofern ist natürlich nicht so komische dich klar zu beurteilen was davon Freiwild ist was davon unfreiwillig ist war klar es eben dass du diese Generation auf bonjour Ebene zumindest der,
Gender Pay Gap in den europäischen Ländern doch beträchtlich verstärkt wird.

Micha:
[31:33] Ja da könnten wir essen die Philosophie abgleiten ne also.
Also weil du gesagt hast da könnte man sich jetzt die Frage stellen was davon freiwillig ist und soll es wahrscheinlich,
in den allermeisten Fällen ist das ist das alles freiwillig würde ich behaupten dass er in in Europa Cancan zumindest die Mehrheit wohl frei wählen welcher beruflichen Tätigkeit sie nach geht natürlich.

Andre:
[32:00] Sicherlich richtig.
Deiner Seite würde ich argumentieren dass türlich die branchenweit ist mehr oder weniger frei könnte man argumentieren weiß natürlich auch da Qualifikations Hindernisse gibt die überwunden werden müssen,
aber Gruber natürlich nicht vollständige Transparenz herrscht ist die Entlohnung auf polnischen Ebene.
Seit der gute Durchschnittslöhne das kann man türlich alles rausbekommen aber das ist ja alles wieder ungefüttert für die persönliche Eigenschaften,
wie die einzelne Personen bei der Ehe relevant was ihr sozusagen Geld der persönliche branchenbund oder Branche mal los ist und die Info ist ja eben nicht transparent.
Sofern natürlich dann auch schon wieder ein Einfallstor sozusagen eine Art von indirekter Diskriminierung.
Durchzuführen die eben intransparent bleibt aber dennoch eben sehr wirksames.

Micha:
[32:54] Stimmt.

Andre:
[32:56] Genau also dass du dass wir eigentlich Dicker Fraktur im was man sonst noch sagen kann ja Arbeitsstunden hat mir schon gesagt es wichtig Firmengröße spielt auch eine gewisse Rolle.
Und zwar ist da erstmal so dass unter sonst gleichen Bedingungen.
Arbeitskräfte die in größeren Firmen arbeiten bei begrüße jetzt über die Mitarbeit bezahlt besser tut mir leid.
Das kann so ungewöhnlich Ergebnis in der Arbeitsmarkt der Natur dafür dass vor allem auf Produktivität Vorteile von großen Unternehmen zurückgeführt.

Micha:
[33:30] Ok

Andre:
[33:31] Zusagen besser organisieren können und deshalb geben auch den Leuten pro Stunde mehr zahlen können.

Micha:
[33:36] Nur weil wir gerade kurzen Aussetzer hatten also Mitarbeiter in großen Unternehmen verdienen tendenziell etwas mehr hast du gesagt habe ich das richtig verstanden.

Andre:
[33:49] Genau genau.
Also Firmengröße sozusagen als Einflussfaktor auf die Lohnhöhe und das ist eben auch so dass Männer im Schnitt in solchen größeren Firmen überrepräsentiert sind.

[34:05] Jetzt nicht extrem überrepräsentiert aber zumindest ein bisschen im Schnitt und dass das eben auf diese Weise auch in weiter kanal ist für die Vergrößerung des Gender Pay gaps.

Micha:
[34:16] Fällt Dir da eine plausible Erklärung einen rum dass du sein sollte hat das einfach nur damit zu tun dass die Verteilung über die Branche neben ungleich.

Andre:
[34:25] Das kann es kann es ja nicht sein weil es dir auch wieder eine Einschätzung ist ne also wir kontrollieren jetzt für alles gleichzeitig super wäre es sozusagen.
Der Film größeneffekt von Firmen in derselben Branche also messen den marginal effect von Firmengröße bei gegebener bonjour weil das ja gleichzeitige Kontrollvariable ist es an der Branchenverteilung kann es nicht liegen.
Es ist also eine klärungspunkte Literatur auch erwähnt wird es dass Frauen im Schnitt eine starke Vorliebe für.
Familiäre persönliche Beziehungen Unternehmen haben.
Und dass diese persönliche Ansprache diese persönlichen Kontakte im Schnitt bei kleinen Unternehmen stärker ausgeprägt und aus bei größeren Unternehmen.
Das deswegen sozusagen Frauen ihr bei kleinen Unternehmen arbeiten und bereit sind disenfranchise malossek aufzunehmen.
Oder zumindest in Kauf nehmen also bin dazu bereit sind hängt ja wieder davon ab ob sie sich der Tatsache bewusst sind aber zumindest würden sie es unter den gegebenen Bedingungen im Schnitt in Kauf nehmen.

Micha:
[35:31] Okay ja also gut wobei,
ja also ich meine großen Unternehmen ist es ja,
ich meine die die Unternehmensstruktur ist ja das eine aber die die alltägliche Arbeit Realität ist er noch meine anderen oder du kannst ja du kannst ja von den großen Konzern arbeiten aber irgendwie in der kleinen Nebenstelle in der kleine Organisationseinheit mit einem mit einem überschaubaren Team.
Ja ob das dann nehme Kleinstunternehmen ist oder ob das eine kleine Abteilung in einem großen Konzern ist.

Andre:
[36:09] Ja wobei wir Silvester in films heißt über Anzahl Mitarbeiter pro Betrieb als das sollte eigentlich dann.
Sag über die Produktionsstätte abgegrenzt sein es kann natürlich trotzdem sein dass sie nervt der Produktionsstätte ich daneben einer kleineren Division zugeordnet bin.
Dass das kann natürlich jetzt nicht im Detail unterscheiden.
Du vermisst natürlich auch mal betonen das ist jetzt ein Durchschnitts effectis ne es ist nichts was jetzt in jedem Einzelfall gilt ganz sicher nicht bist einfach eben naja dass dass das Ergebnis im Durchschnitt das Leben auf diesen vielen einzelnen individuellen Beobachtung ziehen können.

Micha:
[36:44] Bitte.

Andre:
[36:46] Genau und auf der anderen Seite gibt es aber auch Faktoren die den Depp einwenig abmildern das wäre zum einen in fast allen EU-Ländern mittlerweile Bildung.
Zwar ist es so dass nerviger Bildungsgrad natürlich ceteris-paribus einen positiven Effekt auf die Lohnhöhe hat und auch stark zickig wie kann ich das könnten wir feststellen.

Micha:
[37:08] Also Bildungsgrad der Frauen heißt das.

Andre:
[37:11] Nee nee das ist jetzt schon wieder die CDU die wir machen zunächst mal dann müssen wir ja im ersten Schritt den Effekt der Bildung auf die Lohnhöhe bei Männern und bei Frauen und das bei beiden Geschlechtern so dass Bildung definitiv.
Die Lohnhöhe wird positiv beeinflusst.
Und das aber eben zugleich bei der Bildungs Ausstattung in fast allen EU-Ländern Frauen mittlerweile den Männern im Schnitt überlegen sind.
Dementsprechend dann das eine fact ist der zugunsten der Frauen wirkt spricht den erklärten gap etwas senkt.

Micha:
[37:44] Sag mal wie genau wird das gemessen also die Frauen sind Männern leicht voraus.

Andre:
[37:50] Genau also wir müssen es über Bildungsniveaus das ist Kitsch Bildungskarte fikation von von Euro Stadt und David Bildung einfach über den höchsten Abschluss gemessen.
Alles geht ja eigentlich von der Schulabbrecher überhaupt stop du es ohne Berufsausbildung Berufsausbildung Abitur Hochschulabschluss bis dann hin zur Promotion.
Und das ist dann eben der Maßstab sozusagen für das Bildungsniveau dass sie über Individuums.

Micha:
[38:18] Okay also dann die Art des Studiums oder die die Art der der Ausbildung später keine Rolle sondern nur also Hochschulabschluss ist dann Hochschulabschluss.

Andre:
[38:29] Genau.
Genau wir haben in Verwandten oder suchen die wir auch im Rahmen dieses Projekts durchgeführt haben aus auch noch mit den Effekten einzelner Studienfächer beschäftigt.
Ähm das war gefriert nicht ganz so einfach zu analysieren wenn man dadurch immer eine Referenz braucht ne also jetzt erstmal.
Wer das Geschenk auf die Idee die auf dich dann studieren und hat mal schonmal Subgruppe und dann wird natürlich immer der Effekt eine Studienfach ist immer nur relativ zur Referenz gemessen.
Sonst hätten wir ja sonst hätten wir perfekte kollinearität technisch gesprochen in der Schätzung wenn wir jetzt sagen alle Studienfächer gleichzeitig als Erklärungsfaktoren als einzelne dummy-variable ich jetzt schon aufnehmen würden das heißt wir müssen unsere Zusagen auf.
Alle bis auf ein Studienfach beschränken und dieses eine Studienfahrt dass wir raus lassen wäre dann die Referenzgröße und die Effekte alle übrigen Studienfächer würden relativ.
Zum Effekt der Differenz Größe beurteilt werden.
Du findest das jetzt im Hinblick auf die Wirkung auf den Gender Pay Gap jetzt nicht so eindeutig zu beurteilen am rausgekriegt aber wo sind deutlicher zu beobachten ist dann der Tat eben das absolute Bildungsniveau unabhängig jetzt mal vom.
Das mache ich betrachtet.

[39:49] Weitere im Schnitt zumindest die EU-Mittel mildernder Faktor ist die Zugehörigkeit zum öffentlichen Sektor.
Na das Dummy variable gemessen ist das Unternehmen mit dem ich arbeite Bestandteil des öffentlichen Sektors wissen wie war das Unternehmen und das ist so dass die öffentliche Sektor wieder unter sonst gleichen Bedingungen im Schnitt etwas besser zahlt.
Unter Frauen,
kann ich in allen EU-Ländern im öffentlichen Sektor überrepräsentiert sind ist das eben auch ein Faktor der jetzt zugunsten der Frauen wirkt.
Sozusagen der Schutz vor privaten Wettbewerb hat in der Hinsicht ein positiven Effekt auf den Gender Pay Gap oder ab.

Micha:
[40:34] Küche das Wunder mich ein bisschen dass der öffentliche Sektor besser zahlt ist der private das heißt das ist wahrscheinlich ich nehme mal an dass die die Varianz ist im privaten Sektor wahrscheinlich größer und wenn du.

Andre:
[40:48] Ja du musst bitte bedenken es ist auch wieder in isolierte Effekt ne ist das bei gegebener Branche natürlich gibt es im privaten Sektor Branche die der öffentliche Sektor gar nicht enthält.
Wie Finanzdienstleistungen.
Ja oder E-Mail unternehmensberatungs angemeldet was der öffentliche Sektor ja nicht macht die diese natürlich jetzt in diesem Effekt nicht enthalten.
Weil wir eben nur bei gegebener Branche den Effekt betrachten dann da geht schon wirklich ihren brauche ich ein X zu sagen Privatunternehmen mit öffentlichen Unternehmen in Konkurrenz treten.
Energiesektor.

Micha:
[41:25] Ja oder oder im öffentlichen Personenverkehr oder universitäten oder Forschungseinrichtungen.

Andre:
[41:31] Genau Verkehrsbereich genau genau genau genau das ist eben dann so dass der öffentliche Sektor bei sonst gleichen Eigenschaften wohlgemerkt der Arbeitskräfte im Schnitt etwas besser zahlt.

Micha:
[41:45] Okay okay oder das hat ja nichts mehr drin Rentenansprüchen oder irgendwie sowas zu tun sondern ganz.

Andre:
[41:50] Geht jetzt nur um gegenwärtige bruttostundenverdienste.

Micha:
[41:54] Interessant ja okay.

Andre:
[41:57] Aber die ganzen Verteilungsfragen auch über Transfersystem das wollten wir jetzt explizit ausklammern was Gutes geht's ja im Endeffekt dann erstmal um das Arbeitsmarkt Ergebnis ne ich glaube niemals im Endeffekt dann auch verteilt.

Micha:
[42:09] Ja ich hatte also tatsächlich muss ich sagen hätte ich das ja ja andersherum anders.

Andre:
[42:15] Doch kein extrem starke Effekt und ist auch keine effektive jetzt in allen Landen beobachten aber der Ebene EU-Mittel dann doch zu beobachten ist.

[42:27] Genau dass das wäre eigentlich jetzt auch schon du die wesentlichen Einflussfaktoren im Schatten der ganze Reifen an der Einflussfaktoren auch noch in der Zunge drehen aber da warst du dass wir in extrem starke Heterogenität zwischen Inländern beobachtet haben.
Also bei vielen Faktoren ist dann so dass wir eine Gruppe von Ländern haben bei dem wirklich zugunsten der Frauen anruf über den Bluttest zugunsten alle Männer und dann noch mal eine Gruppe bei denen sieht man fast gar keinen Effekt.
Also kannst du heterogen und da irgendwie allgemein Schlussfolgerung über die Wirkungsweise des jeweiligen Faktors treffen zu können.

[43:02] Und dann eben hatte ich auch schon angesprochen hatte eben dieser interessante selektionseffekt.
MTM addiere ich auch noch mal näher untersuchen könnte und das haben wir auch noch vor wir sitzen auch nach wie vor noch an der Thema dran zumindest nebenbei und eine Möglichkeit das ganze methodisch erinnert nicht zu erweitern wäre eben diese Selektion.
Cockpit Hotel mit Fischen.

Micha:
[43:25] Die.

Andre:
[43:26] Bisher econometrie Verfahren für Heck Manchester z.b. der immer versucht die selektionsentscheidungen von Frauen in Erwerbsbeteiligung als Funktion von Erklärungsfaktoren auch explizit mit in der Schätzung zu berücksichtigen.

Micha:
[43:41] Ja interessant das ja es ist irgendwie verdammt komplexes Thema Mörderspiel und so viele soviele.

Andre:
[43:53] Wenn man sieht eben auch also dass das diese großen länderunterschiede auch ebenfalls den Anteil ist erklärt und Caps anbelangt auf der unerklärten bin ich ja noch nicht eingegangen das ist eben der Teil der übrig bleibt.
Unterm Dach stecken könnte man sagen zum einen Erklärungsfaktoren drin in die wir nicht berücksichtigen konnten entweder weil sie nicht im Datensatz drin waren oder wenn man sie komplett richtig messen kann.
Dass wir uns bald wieder gesehen wie talent Fähigkeiten die ein oder andere dumm wirken können die man nicht explizit anhand von Objektiven Indikatoren messen kann.
Am
Klar aber auf der anderen Seite natürlich auch die nackte Diskriminierung sozusagen ne also eben Lohnunterschied die nicht objektiv auf irgendwelche Erklärungsfaktoren zurückzuführen sind.

Micha:
[44:37] Also die kann man eben nicht messen meinst du ne also die also die.

Andre:
[44:44] Also Montag Abend alles geben alles das drin was wir nicht mit uns mit unseren Daten messen können.

Micha:
[44:48] Das heißt wenn man also wenn die Ziele wenn das Ziel ist eines solchen Forschungsprojektes eine Aussage darüber zu treffen.
Inwiefern die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern auf Diskriminierung zurückzuführen ist dann,
ja geh mal ein bisschen so vor wie du selbst erklärt hast also man nimmt sich die entsprechenden Daten her und versucht für alles mögliche zu,
zu erklären also das müssen dann das müssen dann Dinge sein zu den Daten vorliegen Daten liegen nur dann vor wenn es Dinge sind die auch tatsächlich messbar sind,
und wenn man wenn man für all diese Dinge kontrolliert hat dann bleibt immer noch ein unerklärter Rest,
und in unerklärten Rest den schreibt man dann all den anderen möglichen Erklärungen zu die man sich noch vorstellen könnte.
Eine dieser möglichen Erklärung wäre oder mehrere Erklärungen wären dann verschiedene Formen von Diskriminierung.

Andre:
[45:53] Genau.
Alex noch ein bisschen komplizierter immer kann jetzt auch nicht sagen dass du zu sagen der erklärte Teil diskriminierungsfreie sein auch wenn er auf Faktoren beruht die die objektiv messen können,
denken wenn du mal an die Unterschiede in den Arbeitsstunden.
Arm ist ja nicht gesagt dass Frau jetzt prinzipiell freiwillig Teilzeit arbeiten also viele wollen ja auch gerade nach einer Babypause schnell wieder in Vollzeit können es aber nicht weil der Arbeitgeber ihr die Möglichkeit nicht verschafft.
Das kann auch eine Form von Diskriminierung sein dennoch wäre es bei uns ja Teil des erklärten kepserver die Arbeitsstunden explizit messen.
Suche kandisin Diskriminierung sowohl in erklärten Teil als auch im unerklärten Teilern.

Micha:
[46:32] Genauso eine.

Andre:
[46:33] Das macht natürlich nur mal die Schlussfolgerungen gerade auf politischer Ebene deutlich schwieriger.

Micha:
[46:38] Das heißt,
was heißt in einer idealen Welt in dem Sinne wo keine Diskriminierung mehr an der soll mal Verhandlungstisch stattfindet also mit fantastisch meine ich bei bei Verhandlungen über individuelle,
Lohn Entgelte oder so ja sein einer idealen Welt in einer idealen Welt wo wo keine,
Diskriminierung mehr stattfindet bei der letztendlichen Bezahlung selber.
Hannes kann es immernoch Diskriminierung geben und die Forderungen die üblicherweise diese mantramäßig immer vorgebracht wird ist ja die gleiches Geld für gleiche Arbeit.
Oder so ne also selbst.

Andre:
[47:22] Ich gesagt ja.

Micha:
[47:23] Ja genau also ich meine das ist an sich schon problematisch weil sowas wie gleiche Arbeit ja gar nicht,
das gibt ja auch unheimlich viele ja so ich bin im öffentlichen Dienst tätig ist,
ich brauche mir die Entgelttabelle zugucken und Weiß wie viel meine Kollegen verdienen und sehr sehr viele von denen verdienen eben genau das was ich auch verdiene ja aber vielleicht sind die besser in dem was wir da machen und,
ja das heißt wir haben wir haben dieselbe Stelle ja oder wir müssen also,
ich muss das nicht an dem Beispiel aber ich meine ganz allgemein zwei Leute die die die gleichen Verträge unterschreiben auf dem Papier die gleiche Arbeit machen die können die arbeit ja auch wieder unterschiedlich gut.
Ausführen und so gesehen ist das ja dann auch keine gleiche Arbeit mehr also.
Ja also der. Sollseite was für gleiche Arbeit gibt's ja gibt's ja nicht wirklich oder es zumindest nicht.

Andre:
[48:22] Hast sehr schwer zu messen das ist eben das Problem ne.

Micha:
[48:25] Genau aber jetzt Mindestanspruch das sowas wie gleiche Arbeit auch wenn es dich nicht gibt auch gleich bezahlt werden soll ich meine das ist.
Ja da da da streitet sich keiner drüber glaube ich ne also ich meine das ist das ist verständlich dass das ein Ziel ist aber.
Genau aber aber selbst in einer idealen Welt wo das so wäre.
Kannst ja eben immer noch immernoch Diskriminierung geben also ja da sind wir bei den gesellschaftlichen Normen,
von dem du schon gesprochen hattest ne was ich meinte damit ich hatte wie gesagt da wieder willst dann philosophisch ist also was ich damit meinte war das.
Das dass daß wir selbst wenn wir das Gefühl haben.
Dass wir uns komplett frei entscheiden welche Arbeit wir nachgehen möchten oder welches Job Angebote annehmen wir natürlich alle.
Ja bestimmten Nebenbedingungen oder Restriktionen unterliegen die mit sowas wie gesellschaftlichen Normen zu tun haben und das kann natürlich dann wiederum mit Diskriminierung.
Zu tun haben.

Andre:
[49:35] Genau.

Micha:
[49:36] So isst natürlich äußerst die Waage aber das ist doch so ein bisschen dem dem Thema geschuldete also.

Andre:
[49:43] Ja
und dem natürlich also man hofft ja immer noch auf bessere Datensätze und so weiter aber ich glaube nicht dass du sagen diese fundamentale endogenität dir ja vorliegt er das alles was ich an Entscheidungen treffe ja irgendwie auch durch äußere Umstände mit beeinflusst ist dass ich das sozusagen Binder Optik tiefendaten Lyse,
perfekte Tränengang,
sofern wird es endlich in der Politik wichtiges Thema bleiben auch zurecht aber ich glaube nicht dass die Wissenschaft an der Stätte sozusagen das Allheilmittel bereitstellen kann,
Reiseobjektiv Zweifelsfall begründen kann ob und in welchem Umfang Diskriminierung vorliegt.
MMS breite Masse etwas schwierig im Einzelfall ist vielleicht eine Frage die größte gelöst werden kann,
wirklich zu begrüßen aber das sozusagen gesamtwirtschaftlich festzustellen ist halt unheimlich schwierig.

Micha:
[50:34] Was würdest du denn sagen weil es gibt ja auch so Forderungen das,
Frauen und Männer gleich viel verdienen sollten und ich meine jetzt nicht gleiches Geld für gleiche Arbeit mehr sondern ich meine die Forderungen würde dann im Wesentlichen so aussehen das wenn jemand hingeht und noch mal so eine Studie durchführt wie ihr,
und dass der dann oder dass die dann zu dem Ergebnis kommen sollten.
Das ist gar keine gar keine unerklärte Diskrepanz mehr gibt.

Andre:
[51:11] Nur das hängt ebenfalls auf dem Studiendesign ab das darf man ja nicht vergessen und vom Daten dazu mal zugrunde legt die mir Erklärungsfaktoren natürlich berücksichtigen kann,
Grundlage meine Daten umso höher wird auch der Anteil des erklärt Gips ausfallen.
Und an sofern dieses auch mal schwierig der Unterschied die Studie miteinander zu vergleichen mit die unterschiedliche Datensätze nutzen wenn es Geister ja auch die unterschiedlichsten Zahlen durch,
Pressemann heißt SMP DEUTSCHLAND 14 % 22 % 26 % alles schon gehört.
Ist alles zugleich richtig und falsch würde ich sagen richtig insofern als ist für den jeweiligen Datensatz und der jeweilige Zeitspanne sicherlich stimmt aber falsch weil es eben keine allgemein begründbar Größe ist.

[51:56] Bei uns ist jetzt z.b. so für Deutschland haben wir in werth unbereinigt von 22 % das ist relativ weit oben europäischen Vergleich zugleich ist aber auch so dass der erklärte Teil wird 14,5%.
Einen überdurchschnittlich hohen Anteil am gesamt gebaut macht.
Und anderen sich dann eher so das der ist der unerklärte Anteil relativ großen Anteil insgesamt ausmacht aber Deutschland dominiert eindeutig der erklärte gap.

Micha:
[52:26] Okay.

Andre:
[52:28] Aber das kann natürlich andere Untersuchungen wieder anders sein und zu anderen Zeitspanne dann betrachtet also insofern ist er natürlich auch noch einiges an Freunde Arbeit zu leisten und ja.

Micha:
[52:41] Das heißt eine mögliche.

Andre:
[52:42] Hagemeyer.

Micha:
[52:43] Okay also eine mögliche Erklärung dann für den Fall von Deutschland wäre das sagen wir mal in großen Teilen dieses Landes noch,
traditionelle Rollenverständnis vorherrscht und,
und in dieser selektionseffekt von dem du gesprochen hast möglicherweise recht stark ausfällt und deswegen dann der.

Andre:
[53:04] Der Branchentreff 2016 für Deutschland betrachtet der Stärke aus.

Micha:
[53:08] Ja und dann haben wir eben unterm Strich großen eine große unerklärte difference aber tatsächlich.

Andre:
[53:20] Aber der der vierte Teil wird fällt groß aus für Deutschland und Geldkarte leicht kriegen.

Micha:
[53:28] Also von so meint er ja genau aber ich meine die also die gender-pay-gap als solche also insgesamt fällt recht.

Andre:
[53:36] Unbereinigte ist relativ Groß-Gerau.

Micha:
[53:37] Genau unbereinigt mal genau ne also der fällt groß aus möglicherweise aufgrund traditionelle Rollenverständnis oder so aber wenn wenn Frauen dann eben arbeiten gehen dann.
Ist es hierzulande vielleicht recht.
Oder relativ gut möglich dass man auch so bezahlt wird wie Männer oder zumindest Dundee.

Andre:
[54:01] Ja aber ja letztendlich nur dann wenn die dich auch in dieselben brauchen selektieren wird und wenn sie auf die gleiche Zahl Arbeitsstunden arbeiten würden also.
Letztendlich also was wir ja nur diskutiert beobachten können ist ja erstmal der unbereinigte Captain und alles andere ist im der versucht das dazu sagen Einzelbestandteile zu zerlegen und zu erklären,
aber was was machst du das jetzt endlich erwache Objektiv beobachtbar übrig bleibt ist ja normal das was was leben,
Notenschnitt weniger verdienen als Männer.

Micha:
[54:33] Na gut aber der der der unerklärte Teil also der der Teil der eventuell aus Diskriminierung resultiert der ist recht gering in Deutschland.

Andre:
[54:45] Im Vergleich zu anderen EU-Ländern.

Micha:
[54:46] Ja genau.

Andre:
[54:48] Dennoch nach wie vor positiv außer liegt bei 7,7 % in unserer Schätzung also auch nicht winzig.

Micha:
[54:54] Nee sonst gar nicht das.
Man das muss man sich vor Augen führen ja das ist die Zahlen die dich aus den USA kenne ich glaube haben sich mit der Zeit auch leicht verändert aber.
Die größte Diskrepanz von der ich da mal gehört habe war das da waren es glaube ich 27% Nasus dass Frauen 73 Cent verdienen pro Dollar den ein Mann verdient,
das muss man sich mal vor Augen führen aus der selber schon gesagt dass es dass es achso nee das war was anderes aber ist ist ich meine es gibt sicherlich Bronson wo Frauen besser verdienen als Männer.
Ja dann gibt es große Teile zumindest in in Europa oder Deutschland ja da gibt es ein vor allem im öffentlichen Bereich oder in in Industrien wo es viele Tarifverträge gibt,
da ja das ist das ist dann einfach offen so auch bei uns an der Hochschule,
da kannst du Männer und Frauen gar nicht unterschiedlich bezahlen aber es gibt da neben dem Tarifvertrag unterwirt du eingruppiert und das Geschlecht ist dann nicht,
nicht maßgeblich so und wenn man sich vor Augen führt dass es,
das ist all das gibt und das dann am Ende trotzdem gender-pay-gap von 27 % dabei rauskommt dann muss es eben auch,
Industrien oder Sektoren geben in denen der gender-pay-gap deutlich über 27% nicht und das ist schon.

[56:26] Also das ist schon eine Hausnummer ne also das nicht ohne ja gut.

Andre:
[56:34] Genau das werde ich erstmal so mein Beitrag zu dem Thema.

Micha:
[56:38] Ja so gut es ist sehr interessanten also worüber ich da waren jetzt gerade nicht zum zum Ende gekommen aber worüber ich gerade noch nachgedacht hatte war das also wenn man jetzt.
Also nehmen wir mal eine einfache Welt in der man so eine Studie ohne Probleme durchführen könnte und man könnte genau man könnte alle das erklären was man erklären möchte und man könnte dann auch genau dem diskriminierungs Anteil.
Messen.
Also das was was wir eben als unerklärten und erklären Teil bezeichnet haben ja so dann wäre die die Forderung vollkommen nachvollziehbar dass es keine Diskriminierung geben soll ja und das dann.
In den Studien dort immer einen Effekt von Null rauskommen soll aber ich glaube es gibt ja eben auch Forderungen das.
Das auch dieser erklärte Teil nicht vorliegen sollte na also erklärter Teil würde ja bedeuten dass es eine gender-pay-gap noch gibt also im Schnitt,
verdienen Frauen weniger als Männer aber das kann man komplett erklären und man kann das zurückführen auf den selektionseffekte zeze,
und dann ist dann ist die Frage was man möchte ne also wenn wir jetzt wenn wir jetzt über wirtschaftspolitische Maßnahmen nachdenken möchte meinen aussieht als Ziel ausgeben dass es eben keine,
keine Diskriminierung mehr bei Lohnverhandlungen gibt oder Lohnzahlung oder möchte man möchte man fordern dass Männern und Männer und Frauen.

[58:16] Tatsächlich gleich viel verdienen weil man vielleicht auch in so Sachen wie dem selektionseffekt dann als Ursache Diskriminierung.

Andre:
[58:24] Ja nur die Frage ist da wie du dich deswegen ja ich meine es ja nicht so dass jetzt sozusagen bei der Tarifverhandlungen über das Durchschnittsgehalt von Frauen und Männern abgestimmt wird.
Sony es geht ja immer ganz konkret um ja Gehaltsstufen für bestimmte Berufsgruppen bestimmte Qualifikationsgruppen ja nicht explizit darum was jetzt im Schnitt ein Mann oder eine Frau verdient.
Und der so sollte es ja auch sein ist endlich werden sollte jetzt geschlechtsunabhängig Person an ihre Qualifikation berufszugehörigkeit und persönliche Erfahrung und so weiter beurteilen und nicht anhand ihres Geschlechtes heißt es verbietet sich ja eigentlich auch schon.
Zusagen explizit über Durchschnittslöhne von Männer und Frauen zu verhandeln natürlich es wird immer so sein das ist.
Unterschiede gibt in der Selektion was was Qualifikationen Berufe angeht zum gewissen Grad denke ich kann man das,
kann man das nicht abstellen man kann natürlich versuchen es zu verringern,
die man auch sicherlich die die die Wahrnehmung von bestimmten Berufsgruppen verändert auch z.b. eben Mädchen stärker für MINT-Berufe begeistert.
Das kann sich ja nicht auf was.
Was ausmachen wenn ich denke auch langfristig daran Entwicklung einleiten die interne PEKiP weiter reduziert aber ich kann natürlich nicht kompetitiv beschließen deshalb jetzt Frauen im Schnitt so viel verdienen die Männer.
Weil das kann ich einen guten Unterricht umsetzen das dann wirklich alle gleich viel verdienen unabhängig von ihrer Qualifikation hier berufszugehörigkeit und so weiter.

Micha:
[59:53] Genau weil wenn wenn das.

Andre:
[59:54] Kann ja nicht das Design.

Micha:
[59:55] Genau und das würde ja auch nicht bedeuten dass man da eine diskriminierungsfreie Welt hat mehr weil genau das würde ja dann also das wäre ja staatlich.

Andre:
[1:00:04] Diskriminierung würde für mich genau.

Micha:
[1:00:06] Staatlich verhängte Diskriminierung also wenn man ein solches.

Andre:
[1:00:10] Eskalieren würde für mich heißen dass man Zusagen skalierungsfrage würde für mich heißen dass man Person im Objektive hat ihre Qualifikation und Erfahrung für den jeweiligen Job geben bezahlt unabhängig von sonstigen persönlichen Eigenschaften.

Micha:
[1:00:25] Ja deswegen deswegen also so Forderungen wie das Frauen im Schnitt so viel verdienen sollten wie Männer.
Ich meine das nicht so sicher genauso genauso anders herum diskutiere nicht mal die Realität ist es einfach dass Frauen.
Im Jahr 2018 im Schnitt weniger verdienen als Männer aber jetzt habe ich hier.
Ja dass ich meine dass sie einfach die die Realität und dann zu fordern dass das nicht mehr so sein sollte also das Frauen und Männer im Schnitt gleich viel verdienen sollten gestern schon wirklich,
führt nicht für dann auch nicht unbedingt zu einer diskriminierungsfreien Welt von daher finde ich sowas wie,
jetzt das ist das Gesetz mit dem du eingeleitet hattest das für mehr Transparenz sorgen soll.
Immer nur so was erscheint mir rächen sinnvollen also man man gibt den Arbeitnehmern Werkzeuge an die Hand um,
dafür zu sorgen dass ja dass das recht wenig oder das weniger Diskriminierung.
Wo liegt als vorher ja gut.
Was heißt wir sind ja von deiner Seite aus durch.

Andre:
[1:01:56] Ich denke ne.

Micha:
[1:01:59] Gut ja dann würde ich sagen dann belassen wir es für heute damit wenn es dir recht ist.
Gut dann ja verabschieden wir uns bei euch wir.
Ja wir machen jetzt weiter so in welchem Rhythmus,
müssen wir mal schauen aber der Plan ist wie ist das auch im Winter schon war ja der Plan ist es regelmäßig Folgen zu veröffentlichen,
unter wie lange die dann werden oder wie genau wie die ausgestalten müssen wir dann noch mal schauen.
Ich habe mir die ersten beiden musste ich natürlich schneiden habe es mir noch mal angehört und wir haben noch ein paar technische Probleme wie es aussieht ja jetzt auch in dieser Folge wir versuchen die irgendwie zu beheben,
und ja das ist auch inhaltlich ein bisschen weiterzuentwickeln.
Und ja wenn ihr wenn ihr konkrete Vorschläge habt oder sachdienliche Kritik oder konstruktive Kritik,
dann teilen Sie gerne mit ihr können es gerne E-Mail schicken oder ihr könnt uns Block gehen und dort die die Folgen kommentieren wie Ihr möchtet,
wir wären euch dafür sehr dankbar und freuen uns über jeden Zuhörer und ja dann will ich sagen sag mir für heute erstmal tschüss.
Und dann.

Andre:
[1:03:23] Ja genau bis demnächst tschüss.