GK003 | Mindestjobs und Minilöhne

Die Auswirkungen des Mindestlohnes auf die geringfügige Beschäftigung

2018, Graukaue
Kurvenschubser
https://graukaue.eu/gk003/

In Folge 3 sprechen wir über die Auswirkungen des seit 2015 geltenden flächendeckenden Mindestlohnes in Deutschland (aktuell 8,84 €/h) auf die Situation im Bereich geringfügiger Beschäftigung, den sogenannten Minijobs.

Intro

Micha:
[0:09] Kurven Schubser Folge Nummer 39 9 und Glückauf 9 andre,
ja wir sind bei Folge Nummer 3 angekommen und nachdem wir in der letzten Folge schon Thema zum zum Arbeitsmarkt besprochen hatten nämlich die gender earnings gap.
Bleiben wir dem Themengebiet treu wir wollen heute wieder ein bisschen über den Arbeitsmarkt sprechen allerdings übern etwas anderes Thema.

Zu Gk002

[0:45] Bevor wir das machen fällt mir gerade ein ich muss noch mal eben zur letzten Folge kurz was nachreichen einer Sache hatte ich nämlich vergessen also zunächst einmal hattest du ja ein Forschungsprojekt,
dass ihr selber durchgeführt habt dazu habe ich bis dann diese Episode hier veröffentlichten wird in den shoutouts noch das entsprechende Arbeitspapier verlinkt,
und außerdem.
Hatte ich vergessen in der Folge noch was anderes zu erwähnen und zwar war Anfang des Jahres ein Arbeitspapier herausgekommen,
das durchaus eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat und zwar hatten Wissenschaftler von uber also dem,
wie nennt sich das die divide Schere das rideshare Unternehmen.

[1:42] Aussicht mich denke mal Kalifornien die haben irgendwie an die haben eine wissenschaftliche Abteilungen und haben zusammen ich glaube mit Leuten von der Stanford Universität,
haben sie die geschlechterspezifische Verdienst Diskrepanz oder Verdienste Lücke analysiert,
das ist ja gar nicht groß was zu erzählen sondern nur erwähnen dass ich das entsprechende Arbeitspapiere in den schauen uns verlinkt habe zu letzten Folge das ist ganz interessant und außerdem,
Freakonomics Radio ein englischsprachiger Ökonomie Podcast die haben im ganzen eine komplette Folge gewidmet die habe ich auch verlinkt,
Didi.
Die ist dementsprechend auch auch interessant die kann man sich mal gut anhören also im Wesentlichen haben die festgestellt dass ist Arbeitspapier hat festgestellt dass es bei uber also über verwendet ein Bezahlsystem dass dass das.
Ja das ist die Geschlechter der Fahrer überhaupt gar nicht in Betracht zieht und somit würde man vielleicht vermuten dass es dort gar keine gender-pay-gap gibt und trotzdem gibt es eine unerklärte,
gender-pay-gap von ungefähr 7% allerdings,
haben sie es geschafft diese praktisch komplett zu erklären also die ist die ist dann zurückzuführen auf,
auf drei verschiedene Faktoren die 2. Vornamen haben im Wesentlichen mit der Erfahrung der Fahrer zu tun also die haben damit zu tun welche Strecken.

[3:16] Diese Fahrer wählen bzw zu welchen Uhrzeiten oder Tageszeiten oder an welchen Tagen sie ihre Fahrten anbieten.
Und der dritte Faktor hat einfach damit zu tun dass die männlichen Fahrer im Schnitt.
Ein bisschen schneller fahren als die weiblichen Fahrer und ja wie gesagt das ist verlinkt und schaut euch das mal an wenn euch das interessiert.

[3:40] Und ja damit können wir dann zum eigentlichen Thema dieser Folge kommen und achso Rainer.
Eine andere Sache noch ich lade diese diese Folgen ja immer bei auphonic hoch um da um die Audioqualität noch ein bisschen zu verbessern.
Und was da passiert ist dass du auch noch ein Transkript erstellt wird von dem was wir hier sagen und die Spracherkennung ist.
Na ja einigermaßen dürfte ich würde ich behaupten und da ich hatte Anfang der letzten Folge hatte ich gesagt die Kieler Kurven Schubser da hat diese Sprachausgabe Tequila Kuchen schubse rausgemacht.

[4:21] Also wir müssen uns überlegen ob wir.

Andre:
[4:23] Das Wetter in der nächste Podcast.

Micha:
[4:24] Genau oder oder wir benennen diesen ihr irgendwann um.
Gut also wie dem auch sei ich gerade schon mal sagte wir wollten heute wieder übern über den Arbeitsmarkt Thema sprechen.

Der Mindestlohn

[4:39] Und zwar ganz konkret über den Flächen deckenden Mindestlohn in Deutschland.
Dass das ist ein Thema dass mich an sich interessiert ich habe also ich habe da nicht nicht weiter was mit zu tun.
Aber ich wollte einfach für mich selber schon schon länger mal nachgeschaut haben ob irgendwelche empirischen Studien dazu gibt wie der Mindestlohn in Deutschland sich in erster Linie auf die Arbeitslosigkeit ausgewirkt hat,
und da habe ich da habe ich diese Folge jetzt mal zum Anlass genommen um genau das zu tun.

[5:13] Also wir haben vielleicht erstmal vielleicht dass noch ein paar Sachen zum.
Mindestlohn also es gibt ja auch Mindestlöhne die in Tarifverträgen definiert sind aber was ich jetzt eben meine ist der Flächen deckende Mindestlohn in Deutschland eingeführt wurde der zum 1. Januar 2000 und,
15 und es gibt eine eine mindestlohnkommission ich habe das mal nachgeschaut.
Also diese mindestlohnkommission ist wohl in erster Linie dazu da zu entscheiden.
Ob und wenn ja wie stark der nominale Mindestlohn angepassten wird an.
Installation bzw an die Entwicklung anderer Löhne und.
Diese Kommission hat einen Vorsitzenden sowie drei Vertreter der Arbeitnehmer und drei Vertreter der Arbeitgeber und dazu kommen dann noch zwei Wissenschaftler wobei die beiden Wissenschaftler aber nur beratend,
tätig sind und ich habe da mal reingeschaut der Präsident des ifo Instituts Clemens der Clemens Fuest oder Clemens Fust was du das.

Andre:
[6:26] Ich glaube er wird Früchte ausgesprochen.

Micha:
[6:28] Der ist einer von den beiden Wissenschaftlern ja.
Unterm also wie gesagt 2015 wurde der Mindestlohn eingeführt und damals betrug er 8,50 € pro Stunde und.
Die Höhe des nominalen Mindestlohns wird üblicherweise alle zwei Jahre angepasst also 2017 wurde er das erste mal angepasst.
Da wurde er von 8,50 € auf 8,84 € erhöht.
Das ist also darüber entscheidet dann eben diese mindestlohnkommission das war damals eine Erhöhung um 4 Uhr % und.
Was ich was ich gelesen habe ist dass sich diese Erhöhung des Mindestlohns.
Die richtet sich nicht nach der Inflation sondern es gibt vom Statistischen Bundesamt Gibson tarifindex.
Der die Entwicklung der Tariflöhne in Deutschland bemisst und der ist wohl maßgeblich dafür.
Wie sich der Mindestlohn entwickelt und diese mindestlohnkommission kann wenn sie.
Gute Gründe dafür sieht.
Von dieser Vorgabe des tarifindex das Abweichen ne also wenn wenn wir z.b. in der Rezession schlittern und die Arbeitslosigkeit ansteigt.

[8:09] Dann sehen die darin möglicherweise einen guten Grund um von ja um den Mindestlohn vielleicht nicht so stark zu erhöhen wie der tarifindex das nahelegen würde.

Andre:
[8:20] Ist nach einem theoretisch eine Senkung gesetzlich möglich.

Micha:
[8:24] Ich vermute mal her also ich habe das nicht genau angeguckt aber Wendy Wendy Wendy Tariflöhne im Schnitt sinken sollten vielleicht in der Phase der Deflation oder so.

Andre:
[8:38] Was war die Frage auf ob Tarif Linden Tariflöhne sinken können das würde ja voraussetzen dass Arbeitnehmervertreter sich in solchen Verträgen auch auf nominelle zumindest Lohnsenkung einlassen.
Dann würde ich vielleicht eher den Puls im nichttarifären Bereich sehen ist man immer nur da sozusagen.
Beispiel als Folge von ja in der Tat und vermehrte Arbeitslosigkeit.
Lohndruck sieht zunehmenden dass das eben auch zum Anlass genommen wird über den Absenkung des Mindestlohns Arbeitslosigkeit speziell im Segment der Idee qualifizierten abzubauen oder zu müsste dann Einstieg zu verhindern.

Micha:
[9:18] Ja ja das stimmt ich habe da tatsächlich ich hatte das nur kurz bevor wir angefangen haben das ja aufzuzeichnen,
hatte ich mir nur noch mal ein Artikel angeschaut aus der deutschen handwerkszeitung glaube ich,
na dann werde ich verlinken der erklärt so ein bisschen den den Mindestlohn und der Artikel bezieht sich im Wesentlichen darauf.
Welche Anpassung des Mindestlohns jetzt für 2019 erwartet wird und was da jetzt genau die die gesetzlichen Vorschriften sind kann ich dir gar nicht,
möchte gar nicht sagen ich habe.
Also für für 2019 wird jetzt wohl damit gerechnet dass der Mindestlohn auf 9,19 € pro Stunde angehoben wird.
Das hat das hat damit zu tun dass dieser tarifindex wohl bereits erstellt worden ist und dieser tarifindex oder veröffentlicht worden ist.
Und diesen Tarif entdeckst zufolge sind die Tariflöhne in den letzten zwei Jahren um 4,8% gestiegen.
Und.
Das würde bedeuten dass ab 2019 der Mindestlohn dann 9,19 € beträgt ist ein kleines bisschen kompliziert weil bei der letzten Erhöhungen 2017 da wurde bereits eine Tarifrunde,
im öffentlichen Dienst vorweggenommen das heißt genau genommen werden hier.

[10:49] Die 4,8% auf nicht die 8,84 € draufgeschlagen die also was der aktuelle Mindestlohn ist und dann die werden aufgeschlagen auf 8,77 € um diese eine Tarifrunde im öffentlichen Dienst nicht doppelt mitzuberücksichtigen.
Gut aber ja und die Sache.
Die Sache mit dieser Indexierung oder mit dem tarifindex mir ist eingefallen dass wir.
Wir hatten ja mal über das Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen gesprochen und da hatte ich erwähnt dass in diesem Gutachten drin steht dass die empfehlen.
Den Mindestlohn einfach entsprechend der Indexierung anzupassen also in der nächsten Runde jetzt in 2019 und da waren wir uns nicht sicher da hatten wir gesagt der Indexierung heißt vermutlich,
Anpassung an die Inflation.

Andre:
[11:46] Genau ne.

Micha:
[11:47] Genau ja also ich persönlich war war glaube ich von dem von Preisindex ausgegangen.
Was der tarifindex erlässt unendlich letztendlich auch ist aber es ist kein es ist kein kein Verbraucherpreisindex oder so sondern eben tariflohnindex.

Andre:
[12:08] Mandi Frage badzelle bin ich.
Wollt auch Leute am unteren Ende ist es auch auf dem Mindestlohn Niveau an Kaufkraft zu wechseln in der Economy partizipieren oder nicht.
Mit einfach nur anhand der Veränderung im Preis Niveau anpasst wirst ja bedeuten dass der Mindestlohn real betrachtet also in Kaufkraft Größen mehr oder weniger derselbe bleibt im Zeitverlauf.
Während der Mann eben die Anpassung auf Grundlage von Entwicklung in Tarifverträgen vornimmt wären ja Kaufkraft Anstiege die.
Arbeitnehmer regulär über Tarifverträge erhalten würden dann auch sozusagen im Geringverdiener Bereich verankert.
Das ist letztendlich denke ich eine grundlegende Frage was bei welchem welche Art von Anpassungen vornehmen möchte.

Micha:
[12:58] Genau,
Ja und selbst wenn man sich für die andere Alternative entscheidet also selbst wenn man den Mindestlohn an an den Preisindex koppeln würdest die Frage welchen Preisindex nimmt man also nimmt man,
einen Standard Verbraucherpreisindex der ja der ja,
das Preisniveau eines durchschnittlichen Verbrauch was bemisst oder nimmt man vielleicht ein Preisindex den man vielleicht auch extra dafür erstellt der.
Ja die Lebenshaltungskosten eines Geringverdiener sperm ist als die eines durchschnittlichen Konsumenten,
weil Geringverdiener ja größere Teil ihres Einkommens für konsumieren und und weniger spannend und einfach in anderes.

Andre:
[13:41] Höherer Anteil des Einkommens der Vermieter verbraucht wird.

Micha:
[13:46] Ja anteilig genau ja.

Andre:
[13:49] Genau ja anteilig natürlicher ja aber es gibt ja nun mal gewisse gewisse Fixkosten die ihm auch nicht so stark mit dem Einkommen schwanken.

Micha:
[14:01] Gut also,
es gibt ich habe mir das jetzt alles auch noch nicht angeschaut aber der die mindestlohnkommission hat eine Webseite also unter Mindestlohn - Kommission. De,
da gibt's ein paar Informationen da ist auch irgendein mindestlohnrechner verlinkt auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Ja genau.

[14:33] Genau also hast du außerdem ich werd noch mal in YouTube Video verlinken in dem der Mindestlohn in ein paar Minuten erklärt wird es das fand ich ganz hilfreich.
Ja also.
Wie gesagt mich mich interessiert dir das Mindestlohn Thema und ich war erst ein bisschen skeptisch ob man überhaupt,
ob man überhaupt schon empirische Studien zu den Flächen decken den Mindestlohn in Deutschland findet weil es den ja erst seit seit 2015 gibt und,
es gibt einige andere europäische Länder die schon seit langem so einen Mindestlohn haben.
Aber ich habe da mal geschaut und es gibt auch zu Deutschland schon ein paar Studien dass vieles von dem scheint noch nicht veröffentlicht worden zu sein also nur als Arbeitspapier aber noch nicht in der wissenschaftlichen Zeitschrift und ja,
außerdem ist mir also dass der Mindestlohn 2015 eingeführt wurde ist ja das eine aber beschlossen wurde er noch früher und.
Man würde ja wohl erwarten dass das die Arbeitgeber oder vielleicht auch Arbeitnehmer hier und dort.
Nicht schon vorher an solche neuen gesetzlichen Regelungen anpassen Nase wenn du weißt dass der Mindestlohn kommt zumindest als Arbeitgeber,
dann triffst du vielleicht schon paar oder du nimmst vielleicht schon paar Veränderungen vorher bevor ich das richtig eingeführt worden ist.

Andre:
[16:04] La Garde Hinblick auf die Frage wen ich einstellen möchte für wen ist das relevant bitte endlich und was bedeutet das für meine Kostenentwicklung.

Micha:
[16:13] Erinnere mich da war das war wahrscheinlich 2014 hat die die Bundeskanzlerin ich glaube die hatte ein Gutachten von ich weiß nicht wem entgegengenommen und hatte sich damals darüber gewundert,
das da schon Auswirkungen des Mindestlohns beschrieben sind und sie sagte wie kann das denn sein dass es schon Auswirkung gibt wenn der Mindestlohn noch gar nicht in Kraft getreten.

[16:36] Ja ist mir gegeben im Kopf geblieben ich finde das gar nicht so unplausibel na gut wie dem auch sei.

Der Arbeitsmarkt

[16:47] Wir müssen vielleicht noch mal kurz eine Sache erläutern die ich dich den Studenten auch immer oder auf die ich die Studenten eingangs auch immer Hinweise weil wir jetzt.
Arbeitsmarkt Thema behandeln und zwar hat das damit zu tun was ihr konomon meinen wenn sie von dem Arbeitsangebote Mandy von der Arbeitsnachfrage sprechen.
Zumindest im deutschsprachigen Raum ist das bisschen verwirrend weil wir so Wörter haben wie Stellenangebote oder oder Arbeitsangebote,
aber aus ökonomischer Sicht sind die Anbieter auf dem Arbeitsmarkt die Individuen oder oder Haushalte die ihre Arbeitskraft den.
Dann Arbeitgebern oder Arbeitgeber soll ich das nicht sagen oder mit wieder verwirrend aber die individuellen oder Haushalte,
bieten ihre Arbeitskraft auch noch die Arbeitskraft ist das was auf dem Arbeitsmarkt gehandelt wird und nachgefragt wird sie eben von Privatunternehmen oder von von der öffentlichen Hand also vom Staat.
Genau und und das was da gehandelt wird es eben nicht die Arbeitsstelle sondern die Arbeitskraft und die wird ja dann auch dementsprechend belohnt also in entgegengesetzter Richtung fliesst dann da ein,
monetärer Strom uneben für dieses dieses Arbeitsangebot zu kompensieren.

Andre:
[18:07] Und der dich kann man ja wirklich sagen dass die deutsche Bezeichnung Arbeitnehmer und Arbeitgeber genau falschrum gewählt sind weil.
Also ist ja dann eigentlich der beschäftigt der deine Arbeitskraft gibt und das Unternehmen nimmt sie.
Wenn man das in der Form definieren würde wäre auch in der deutschen Sprache gleich deutlich klarer was mit Arbeitsangebot Arbeitsnachfrage gemeint ist.

Micha:
[18:31] Ja da müssen wir meine Initiative starten das ist komplett umgekehrt wird also halte ich für nicht sehr erfolgsversprechend.

Andre:
[18:42] Nein das Gute böse auch in der Ökonomie du kannst ja da auch die Marktzeiten umdefinieren würde es möchtest.
Sofern ähm ist dann oft einfach die Terminologie der Wissenschaft zu verändern als zu sagen in der Alltagswelt für Begriffs und Passungen zu werben.

Micha:
[18:59] Würde bedeuten dass wir negativen Preis haben also ist dann auch mach dann auch schwierig ne.

Andre:
[19:06] Strecke nach mir.

Micha:
[19:07] Na gut also das was mich am Mindestlohn.
Eigentlich am ersten interessiert habe,
wäre die die Auswirkungen auf auf die auf die Arbeitslosigkeit und.
Die die Vermutung sieht ja immer so aus dass das eine Erhöhung des Lohnes,
da möglicherweise durch die Einführung eines Mindestlohnes und die eine Erhöhung des vorher Stundenlohn ist dazu führt dass die Arbeitslosigkeit steigt und das ist wenn man wenn man das neoklassische Modell des Arbeitsmarktes sich.
Anschaut dann wird da üblicherweise davon ausgegangen dass das Arbeitsangebot steigend ist im Preis und in diesem Fall würde das bedeuten dass die Haushalte,
umso mehr Arbeit anbieten je höher der Lohn ist den sie dafür bekommen während die Nachfrage fallend ist im Preis also,
umso teurer Arbeit ist umso höher der Lohn ist desto weniger Arbeit wird von den Unternehmen und vom Staat,
nachgefragt so und wenn das so ist dann würde das natürlich bedeuten das,
infolge einer Lohnerhöhung das Angebot steigt und die Nachfrage zurückgeht das heißt die die Lücke zwischen den beiden also der der Angebotsüberschuss nimmt zu und der Angebotsüberschuss auf dem Arbeitsmarkt ist eben die,
die Arbeitslosigkeit.

Andre:
[20:31] Oder genauer gesagt die unfreiwillige Arbeitslosigkeit müsste man ja auch sagen weil wir nie vorher wirklich von der von dem Markt ausgehen in dem ja.
Anbieter freiwillig ihr ihre Arbeitslosigkeit anbieten das heißt hier wären dir ausgerechnet die sich vielleicht formell arbeitslos melden.
Aber nicht gar kein Interesse haben gar keine Anreize ihre Arbeitskraft anzubieten du fängt der Dicke ich kann man dieses Differential auch nicht unbedingt mit einer formellen offiziellen Arbeitslosenquote gleichsetzen.

[21:03] Plus natürlich auch die Tatsache dass da im Grunde ja auch eine Art von stille Reserve drin stecken kann also sprich.
Wenn es infolge eines solchen überschussangebot ist dazu kommt dass einige Leute eben keine Stelle abkriegen kann das ja auch dazu führen dass sie eben den Arbeitsmarkt vom Mail verlassen also inaktiv werden.
Z.b. eben die sich jetzt nur noch um ihrem Mann ihrer Familie und Haushalt kümmern oder frühzeitig in Rente gehen auch als ich also vom Erwerbs Markt offiziell verabschieden obwohl sie eigentlich.
Wenn die Aussichten auf eine vernünftige Stelle hätten durchaus bereit wären noch weiter zu arbeiten.

Micha:
[21:40] Oder umgekehrte Fall eben an sich genau so ne also,
du bist ja der Fall wäre auch vorstellbar vorbei also müsste jetzt noch nicht gesagt aber also wenn wir von Arbeitslosigkeit sprechen dann meinen wir ja nicht sämtliche sämtliche Individuen.
Keiner keiner keiner keiner bezahlten Arbeit nachgehen sondern wenn wenn,
Ökonomen von Arbeitslosigkeit sprechen dann meinen sie den Anteil der Erwerbspersonen die erwerbslos sind und Erwerbspersonen sind eben nur die Leute die ihre Arbeitskraft auch tatsächlich anbieten also Leute die.
Das nicht tun als Rentner Schüler Studenten die sind eben keine Erwerbspersonen weil sie üblicherweise vollzeitbeschäftigt sind mit Rente Schule Studium,
und die können dann eben auch nicht Arbeits bzw erwerbslos sein weil sie ihre Arbeitskraft gar nicht erst anbieten.

Andre:
[22:41] Genau und dann gibt es eben nur die sogenannte stille Reserve oder Leute die sich aus verschiedensten Gründen.
Auf der verbs Bevölkerung erstmal zurückgezogen haben also wieder arbeitslos gemeldet sind noch eine Beschäftigung nachgehen,
die aber durchaus physisch und psychisch in der Lage wären eine Beschäftigung nachzugehen und auch dazu bereit wären wenn die Bedingungen am Markt besser werden.
Untätige stille Reserve die würde ich eben ökonomisch betrachtet auch noch zu diesem überschussangebot am Markt zählen weil es im Grunde eben auszusagen verhinderte Anbieter von Arbeitskraft sind die durchaus noch den Markt beobachten.
H&M auch in der breit werden ihre Arbeitskraft anzubieten und der anderen verbesserten Bedingungen.

Micha:
[23:31] Also,
das ganze ist es ist halt unheimlich komplex und dazu kommt ja auch noch das dass es ja nicht einen deutschen Arbeitsmarkt gibt sondern Arbeitsmärkte sind üblicherweise also zumindest in vielen Branchen.
Regional stark begrenzt Arbeitsmärkte lassen sich nach Nachqualifikation differenzieren und so und.
Im Kontext des Mindestlohnes,
sprechen wir ja von von also das sprechen wir von Geringverdienern und das ist ein Segment des Arbeitsmarktes wo ich persönlich mir äußerst unsicher bin ob Arbeitsangebot und Nachfrage tatsächlich so reagieren wie ich das gerade,
geschrieben habe also ich könnte mir vorstellen dass die Einführung eines Mindestlohns also sagen wir mal die.
Die ein Anstieg des des Lohnes von 8 € auf 8,50 €.
Mit der Arbeitsnachfrage gar nicht soviel Macht weil wir da vielleicht von Tätigkeiten sprechen die schlichtweg notwendig sind also Reinigungskräfte,
ECAM oder soll ich nicht sagen schlichtweg notwendig sondern das sind vielleicht Tätigkeiten wo die Nachfrage jetzt nicht besonders preiselastisch,
sind das wo sie nicht besonder.

Andre:
[24:54] Denke du hast schon recht es ist eben ein. Also gewisse Dienstleistungen jetzt an den Reinigungs oder Sicherheitsbereich z.b. denken im ASD denke ich die Flexibilität das was die Manpower anbelangt begrenzt ich meinen also.
Maschinen gibst du den Bereich unter hingeh nicht oder du bist nicht an den scheidenden stellen und der Bedarf ist ja letztendlich dann auch vorgegeben.
Dürfen würde ich auch davon ausgehen dass eigentlich die Sensitivität der Arbeitsnachfrage.
Sie müssen den beschriebenen Bereichen relativ begrenztes.
Dementsprechend natürlich auch die die Marktreaktion wenn es jetzt Durchstart wenn ich jetzt zu staatliche zierten Lohnerhöhung kommt.

Micha:
[25:36] Doch nicht nur die Nachfrageseite ich ich glaube die also bei der Angebotsseite ist es wahrscheinlich eh nicht ähnlich wenn ich mir vorstelle.
Sagen wir mal du hast eine alleinerziehende Mutter oder so die hat.
TTD hatten Minijob oder in einer Teilzeitstelle und da ändert sich jetzt der Stundenlohn,
also ich bin mir nicht sicher wie die Leute dann darauf reagieren also ich mir vorstelle der Stundenlohn wird ein bisschen gesenkt,
na dann wären doch eine denkbare Reaktion die,
das dass diese Mutter sagt ok ja wenn ich jetzt pro Stunde noch weniger verdienen als ich bisher schon verdient habe ja dann muss ich halt irgendwie mehr arbeiten weil ich muss halt zusehen dass ich über die Runden komme und ein bestimmtes Einkommen brauche ich einfach also da könnte ich mir vorstellen.
Das dass die Leute mehr anbieten.
Wenn der Preis ist wenn der Lohn zurück geht so aber wenn der Preis dann wieder steigt weiß ich nicht,
würde man dann sagen ja gut wenn ich wenn ich jetzt mehr bekommen als vorher dann biete ich weniger Arbeit an jetzt möchte ich möchte ich weniger arbeiten oder sagt man ja gut das kriege ich sogar noch mehr pro Stunde jetzt lohnt es sich erst recht und jetzt erhöhe ich meinen Arbeitsangebot.

Andre:
[26:48] Genau das denke ich auch ein wichtiger.
Hatte ich ihm auch schon überlegt wollte erst nicht gleich intervenieren aber es ist ja nicht so ganz sichergestellten arbeitsangebotskurve wirklich monoton ansteigend verläuft also ansteigend im Lohnsatz.
Es waren wir da ja auch Mikroökonomik betrachtet die zwei gegensätzlich Effekte erstmal also.
Zum einen kann Lohnerhöhung natürlich bedeuten das sozusagen.
Freizeit hat das nicht arbeiten teurer wird darf ich in GTA der betreffenden Person mehr Geld pro Stunde in der sie nicht arbeitet.
Der Effekt für sich genommen würde durchaus zu einer positiv geneigten Angebotskurve für entspricht das mehr gearbeitet wird wenn der Lohn steigt.
Auf der anderen Seite das wiedergeben schon angedeutet hast ja aber auch so dass ein höherer Lohn bei gegebenen Arbeitsaufwand dazu führt dass das Einkommen schon steigt.
Und wenn jetzt ein Haushalt leben der Meinung ist das na ja ein gewisses Einkommen ausreicht um die Konto mich zu befriedigen.
Um alle zu ernähren die dann Rolle spielen kann das durchaus aus zur Reaktion führende das Arbeitsangebot reduziert wird weil jetzt eben weniger Arbeitsstunden notwendig sind.
Um auf dasselbe Einkommensniveau zu kommen dass wir sozusagen dann der Einkommenseffekt mikroökonomische ausgedrückt einer Lohnerhöhung.
Und der substitutions I beschriebene Effekt und der Einkommenseffekt wirken in dem Fall eben in der Tat gegensätzlich.

Micha:
[28:18] Das ist sicher bin der Wikipedia gesehen dass das dieses dass die Kritik,
dass das neoklassische Modell auf den Arbeitsmarkt nicht so wirklich anzuwenden ist das geht wohl zurück auf walter Eucken einer mit dem ich bisher nicht allzu viele,
Berührungspunkte hatte also ich kenn mich da jetzt nicht weiter aus.

Andre:
[28:40] Ja da gilt ja gemeinhin so als als ist der Begründer der der sogenannten Ordoliberalen Schule in Deutschland.
Friseurschule die den Staat nicht als Akteur auf dem Spielfeld der Kräfte sieht aber durchaus als Schiedsrichter.
Das ist so die zentrale Philosophie das heißt es muss in gewissem institutionellen Rahmen geben den der Staat durch Gesetze absichert.
Aber innerhalb dieses Rahmens soll dem freien Spiel der Kräfte der Marktakteure Genüge getan werden und das ist jetzt unmittelbar zu staatlichen Intervention in die Märkte kommt.

Micha:
[29:19] Wie hast du diese Schule gerade genannt.

Andre:
[29:21] Ordoliberalen in die sich.
Der hatte eben durchaus Bedeutung Einfluss als es nach dem Zweiten Weltkrieg an die ja theoretische Begründung der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland ging.

Micha:
[29:35] Jut.
Dann würde ich sagen komme ich mal zum eigentlichen Arbeitspapier dass ich gefunden habe und zwar wie gesagt ich habe ein bisschen bisschen gesucht und.

Minijobs Und Der Mindestlohn

[29:48] Habe jetzt endlich also dieses hier ist auch in keinem bisher in keinem Journal veröffentlicht aber ich fand es ganz interessant und zwar ist das ein Arbeitspapier das Wissenschaftler vom RWE in Essen ist das rheinisch-westfälische ins.
Hut für Wirtschaftsforschung glaube ich.
Also die haben die haben das geschrieben und zwar 2007 und das ist in den RWI Materialien ist wohl ihren Arbeitspapier Serie damals erschienen die die Autoren heißen Bachmann Dürig Frings,
hoeckle und Martinez Flores und das Arbeitspapier heißt,
Minijobs nach Einführung des Mindestlohns eine Bestandsaufnahme also,
es geht nicht ganz allgemein um den Mindestlohn sondern ganz konkret ganz konkret um den Mindestlohn im Bereich geringfügiger Beschäftigung.

[30:43] Also das Papier verlinke ich natürlich das findet man.
Achso ich glaube ich habe mich gerade vertan ich es ist schon bisschen länger her ich da rein geguckt habe ich glaube es ist doch schon indem djournal.
Erschienen sich gerade ich SMS nicht genau aufgeschrieben da kostet das aber 30 € und ich habe sagt dir kennst du diese diese dieses an PayPal erinnern.
Sagt dir das was.

Andre:
[31:11] Nee nee.

Micha:
[31:12] Das ist ein Erdogan für für Chrom und in Firefox also für die beiden Browser und wenn dass er dann bei dir installiert hast und du irgendwo auf eine Paywall triffst also bei wissenschaftlichen Zeitschriften.
Dann wird die rechts im Fenster so ein kleiner Button angezeigt vorausgesetzt dass dieses Add-on.
Eine frei zugängliche Version dieses papers kennt und das ist in diesem Fall in diesem Fall ist das so also.
Mir wurde das schon angezeigt,
das hatte ich glaube ich vorher tatsächlich noch nie ich habe das jetzt schon längere Zeit installiert aber habe das tatsächlich vorher nie nutzen können ja jetzt wurde mir das Ding würde mir das Ding angezeigt und wenn man dann da drauf klickt dann wird man umgeleitet und zwar leiten die einen dann zu meckern store.
Das ist eine Datenbank der Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften hier in Kiel.

[32:08] Und genau da ist da ist das eigentliche Arbeitspapier verfügbar dass man aber auch über die Webseite des erwies bekommt.
Also wie gesagt RWI Materialien heißt die Serie,
oder soll ich ich verlinkt das alles so zu dem zudem Arbeitspapier ansich was die gemacht haben ist,
die haben zwei Befragung durchgeführt und zwar haben sie zum 1 und 2200 und 8 Arbeitnehmer befragt und zum anderen 1750 Arbeitgeber und zwar alle in Nordrhein-Westfalen im Bereich,
der geringfügigen Beschäftigung es sind insgesamt ungefähr 4000 befragte.
Und sie führen an dass dieser Stichprobe zunächst einmal repräsentativ ist für NRW und außerdem ist die Studie.
Die sich ja nur auf NRW bezieht wiederum repräsentativ für Deutschland weil die Struktur im Bereich geringfügiger Beschäftigung ist.
Vielleicht einfach aufgrund der Größe des Landes ja im im Bundesdurchschnitt oder in der Nähe des Bundes Durchschnitts.
Und in diesem Papier ist der Direktor mal beschrieben also es gibt 7,4 Millionen Minijobs in Deutschland.

[33:35] Was.
Die ganze Menge ist das sind 20% der Beschäftigten ich weiß nicht so ganz genau wie das gemessen wird weil Minijob kann ja auch Hinzuverdienst sein für jemanden der selbständig ist oder so also also.
Das ist nicht dasselbe wie 7,4 Millionen Leute die nur einen Minijob haben.
Gut aber das ist das sind jetzt Details von diesen 7,4 Millionen Mini-Jobs haben 62,6%.
Oder andersherum 62,6 % der Befragten in dieser Studie sind Frauen.
Also wir haben den Frauenanteil von ja so grob Andy an die zwei Drittel schon nicht ganz.
Und was eben sehr oft vorkommt.
Ist dass das Frauen sind für die dieser Minijob der Haupterwerb ist wo der Partner aber Vollzeit arbeitet und somit der Hauptverdiener ist.
Das leuchtet auch ein wenn wenn wir noch mal uns in Erinnerung rufen was diese Minijobs überhaupt sind oder bzw wann sie ins Leben gerufen wurden das geht alles zurück auf die Agenda 2010 und.
Die Überlegungen bei der Einführung dieser dieser Minijobs.

[35:01] War zunächst einmal dass man den Arbeitnehmern und Arbeitgebern mehr Flexibilität bieten möchte also.
Die die Arbeitgeber können können Leute beschäftigen mit wenigen Wochenstunden die sie als Helfer oder Springer einsetzen können die sie recht flexibel einplanen können,
und für die für die Arbeitnehmer.

Andre:
[35:30] Vielleicht mehr Flexibilität geschaffen werden hat das weil also urspr ich weiß ja zumindest ja auch mal so das richtig in Erinnerung gehabt das Sozialabgaben komplett gestrichen werden oder.

Micha:
[35:45] Du meinst vorübergehend oder oder heute immer noch.

Andre:
[35:51] Also zu er heute denke ich nicht mehr im vollen Umfang gibt's doch nicht Gewinn Regelung dass er wie Pauschalbeträge gezahlt werden in die Rentenkasse.

Micha:
[35:57] Also der Arbeitgeber der Arbeitgeber zahlt Pauschalbeiträge also,
enersol Pauschalbetrag Lohnsteuer meines Wissens und in die Sozialversicherungen auch irgendein Pauschalbetrag glaube ich ja.
Wobei darf ich mir.
Nikolaus jetzt ein Pauschbetrag ist oder nicht ist ist erst nicht nicht weiter wichtig aber der Arbeitgeber zahlt aufjedenfall was als Arbeitnehmer kann man sich davon befreien lassen na also du kannst dir,
du kannst den Arbeitnehmeranteil zahlen musst du aber nicht,
also zwei Spielen Student der nur für ein paar Monate mal Minijob annimmt und beschließt ich brauche jetzt erstmal das Geld und möchte meinen Arbeitnehmeranteil nicht zahlen der braucht den eben auch nicht zuzahlen oder bekommst du halt brutto wie netto.
Dein Gehalt ausbezahlt aber der Arbeitgeber muss trotzdem ein bisschen was abführen genau,
so nehmen neben der Flexibilität war ein anderer Grund für die Einführung der Minijobs die Möglichkeit des Zuverdienst ist also,
die Obergrenze für den monatlichen Verdienst war eingangs bei 400 € die wurde in der Zwischenzeit also 2013 wurde die erhöht auf 450 Euro was heißt im Monat kann man maximal so viel,
im Rahmen eines solchen Minijobs verdienen ich glaube es gibt auch die Möglichkeit zwei Minijobs parallel zu haben oder so ne aber.

[37:31] Im Rahmen eines Minijobs ist das eben die Obergrenze und.
Ja zuverdienstmöglichkeit und und Flexibilität bedeutet natürlich dass das etwas ist was der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Dienst,
ein anderer Grund für die Einführung war das man sich von diesem Mini-Jobs versprach dass sie eine gewisse Sprungbrett Funktion bieten also die Hoffnung sah so aus dass.
Leute die es nicht schaffen dies nicht schaffen ein sozialversicherungspflichtiges.
Arbeitsverhältnis zu bekommen dass die erstmal.
Anfangen so ein Minijob zu arbeiten und wenn sie sich da einmal eingearbeitet haben dass sie dann vielleicht übernommen werden in eine.
Ja vielleicht sogar sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ja aber.

Andre:
[38:27] Quasi als Sprungbrett speziell für solche beschäftigt die vielleicht aus Sicht der Arbeitgeber dazu unproduktiv erscheinen um ihn gleich eine vollwertige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung anzubieten.
Die aber Zusagen sich dann über solche Jobs bewähren können und wenn ich dann auch in reguläre Beschäftigungsverhältnisse vordringen kann.

Micha:
[38:48] Vielleicht doch einfach zu riskant also also weil du sagtest allzu unproduktiv erscheinen also kann ja auch.

Andre:
[39:00] Welchen Grund geben also warum eben die betreffende Person wenn das die Motivation ist in dem Fall warum die betreffenden Personen bisher keine wohl ihre Beschäftigung bekommen haben.
Anders sieht es natürlich aus wenn ihr dann geht die begrenzte Zeit die grundsätzlich für beschäftigungs Verfügung steht meine Motivation ist um nur geringfügige Beschäftigung anzutreten.

Micha:
[39:24] Ja genau unterm für die.
Für die Arbeitgeber sollte das noch einen gewissen einen gewissen Kostenvorteil darstellen wobei in dieser in dieser Studie hier beschrieben ist,
das Auto viele Arbeitgeber haben wohl angegeben dass die Kosten dabei keine so gravierende Rolle spielten.
Also,
richtig kann mir gut vorstellen dass unterm Strich gar nicht so günstig ist Minijobber anzustellen oder in bestimmten Situationen sicherlich aufgrund der Flexibilität etc aber wenn wenn die Einarbeitung neuer Mitarbeiter mit hohen Kosten verbunden ist z.b.
dann möchte man als Arbeitgeber vielleicht nicht so viel Fluktuation haben oder nicht so viele Leute die nur ein paar Stunden die Woche arbeiten.

Andre:
[40:14] Genau das hatten wir ja letzte Woche auch im Kontext YDP gibt's diskutiert.
Das besagen die tun sich in kosten die geringfügige Beschäftigung verursacht eben auch ein wichtiger Faktor für Arbeitgeber sein kann.
Das eben das Aufspüren von Vollzeitstellen in Teilzeitstellen oder sogar die richtige Beschäftigung immer auch mit zusätzlichen Aufwand verbunden ist was die Koordination auch die einer bei.

Micha:
[40:44] Ja und,
also durch die Einführung des Mindestlohns ist jedes Kostenargument ja ohnehin abgeschwächt worden ne also wenn der Mindestlohn eben die Kosten dieser dieser Minijobber noch weiter anhebt,
dann ja dann dann ist er der Kostenvorteil wenn überhaupt mal existierte durch den Mindestlohn jetzt noch geringer.
Und dann war was ein paar oder was wohl viele Arbeitgeber auch noch angegeben haben ist dass sie diese Minijobs anbieten weil es Wunsch der Arbeitnehmer ist.
Was ja dann eigentlich nahelegen würde das da doch eine gewisse Sprungbrett Funktion vorliegt ne also wenn wenn wenn die Arbeitnehmer sich wünschen dass sie nur.
Geringfügig beschäftigt werden.

Andre:
[41:35] Ja gut das sage ich mich halt werde ich das von der Arbeit die man wirklich wünscht ob das nicht doch eher diejenigen sind die bewusst auch geringfügige Beschäftigung angetreten haben weil sie eben nicht die Zeit oder in Willen haben Vollzeit zu arbeiten.
Bei denen kann ich mir sehr gut vorstellen dass 450 Euro Job Ihren Vorstellungen entspricht weil es eben auch dann wieder einen letztendliche relativ unkomplizierte Formen der Beschäftigung ist.
Ob das auch für diejenigen gilt die Zusagen über den Umweg die geringfügigen Beschäftigung in den formellen Arbeitsmarkt wieder eindringen wollen das ist die Frage.

Micha:
[42:15] Ja also ich habe das hier so verstanden dass.
Ich weiß gar nicht ob die Arbeitnehmer in der Befragung das auch so angegeben haben ich meine da stand dass die Arbeitgeber das so angegeben haben dass diese geringfügige Beschäftigung Wunsch der Arbeitnehmer ist.
Und nicht der Arbeitnehmer die neu eingestellt werden sondern der Leute die bereits Mitarbeiter sind dass es wohl viele gibt die gar nicht die gar nicht mehr arbeiten möchten und den die entsprechende Stundenzahl ausreicht.
Ja gut.

[42:50] Dann iss was mir da nicht so ganz klar war das musste ich muss ich noch einmal erwähnen ist das formell geringfügig Beschäftigte die gleichen Rechte haben wie andere Mitarbeiter auch also,
als geringfügig Beschäftigter hat man hat man ein Anrecht auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall im auf bezahlten Urlaub etc.
Und also laut dieser Studie hat sich die Situation bei der Gewährung dieser designrechte sogar noch verbessert durch den Mindestlohn.
Noch nicht besser nicht genau warum das so sein sollte aber das wurde so geschrieben.
Er hat mich vielleicht deshalb ein bisschen gewundert weil hast du schonmal irgendwie einen Minijob gehabt.

Andre:
[43:37] Na ja gut ich war ja auch studentische Hilfskraft.

Micha:
[43:43] Kiwi oder so.

Andre:
[43:45] Das gut es war ja auch letztendlichen Minijob ja war ich da drauf noch unterhalb der damals noch 400 € war war ich nicht so viele Stunden hatte.

Micha:
[43:56] Ja gut muss man ja also wenn du mehr verdienen würdest wäre es ja kein besser kein Minijob mehr also das Handy Obergrenze oder was meinst du.

Andre:
[44:04] Ja ja aber eben auch unterhalb dieser Obergrenze deutlich.

Micha:
[44:07] Also deutlich darunter.

Andre:
[44:09] Ja gut jetzt ganz genau weiß ich es nicht mehr aber waren vielleicht Enso 300 im Monat.

Micha:
[44:15] Ja ich habe also studentische Hilfskraft war ich auch mal das war ein Minijob wo ich hatte auch noch 2-3 andere und.
Deswegen ist mir das mit diesem mit diesen Rechten der der Minijobber aufgefallen also.
Bei mir war es also ich hatte neben neben der Hiwi Tätigkeit habe ich,
habe ich in der Kaffeerösterei gearbeitet,
also in erster Linie Kaffee verpackt wird dass ich habe danach die meiste Zeit an der Maschine oder im Lager gestanden hat darüber zwei verschiedene.
Teilzeit Firmen gearbeitet und dann hatte ich noch mal habe ich hier im Garten mal also ganzen Stadtteil von Kiel habe ich meine Autowaschstraße gearbeitet während des Studiums unsere das waren alles Minijobs und meine Erfahrungen.
Also sagen wir mal so mit mit bezahltem Urlaub oder so war da nicht sondern da wurde einfacher der vertraglich fest,
gehalten war mein Stundenlohn also ich spreche es nicht von dem Hiwi-Job aber bei den anderen,
wunderbar festgehalten war mein Stundenlohn und da wurde ich recht flexibel eingeteilt für die eine oder die andere Schicht und dann wurde zugesehen dass ich jeden Monat normalerweise nur so viel arbeite.
Dass ich unter 400 bzw oder nee 400 € waren es noch.
Dass ich uns unter 400 € bleibe aber mit Urlaub war da nicht also wenn ich nicht wenn ich Tage frei haben wollte mich nicht gearbeitet habe dann habe ich halt die Stunden nicht gemacht und habe da auch nichts gezahlt bekommen und Urlaub war da einfach.

[45:52] War einfach nicht aber.
Gut Lohnfortzahlung im Krankheitsfall weiß ich nicht krank geworden bin ich nicht bzw oder falls ich mal krank waren Tag dann hat er jemand anders die Schicht übernommen und dann wirds halt nicht nicht dafür bezahlt.
Gut also ich meine das ja also ich meine wenn wenn da draußen Leute zuhören die solche Minijobs haben also wenn ihr ja vielleicht informiert euch mal.
Falstaff Falstaff wir Handlungsbedarf geben könnte.
Also ich wurde über meine rechte auch nicht aufgeklärt oder so ne das ist.
Das war auch so eine Sache ich hatte ja gerade gesagt dass das Intention hinter der Einführung dieser Minijobs unter anderem die Flexibilität war.
Ja und meine Erfahrung ist eben die das wenn du irgendwo.
Neue hinkommen wie gesagt das eine Mal habe ich oder zweimal habe ich über Teilzeit Firmen gearbeitet dann wirst du deinen Sohn neuen Betrieb geschickt und die sagen dir einfach nur hier.
Was weiß ich zieh dir was ich Ohrringe ab wenn man Ohrringe getragen hat,
was sind vielleicht ein paar grundlegende Sachen da vorne kannst sie wieder in der Tasche lassen oder so und dann geh einfach mal hin ins Lager die erklären dir schon was du zu tun hast,
und da wird man nicht groß eingearbeitet also ich habe ich habe lange Zeit nicht gewusst dass es das ist da so ein riesen Behälter Ohropax gab das.

[47:29] Gummihandschuhe Gas und so dass bei der einen Firma habe ich keine keine Arbeitsschuhe gekriegt mit Stahlkappe und all so ein Kram also der Punkt ist,
wenn Minijobber den Betrieben eine gewisse Flexibilität bieten kann das natürlich bedeuten dass sie recht viele Leute einsetzen von denen aber jeder nur recht wenig arbeitet und es kann bedeuten,
dass die recht viel Fluktuation in ihrer Arbeitnehmerschaft haben so und,
dann ist es vielleicht nicht so überraschend dass solche Sachen wie eine vernünftige Einarbeitung dann auf der Strecke bleiben sondern dann heißt es einfach mach mal du lernst es schon so mit der Zeit.

Andre:
[48:08] Ja bloß halt nicht lernst dann holen wir uns einander nach dem Motto.

Micha:
[48:11] Ja genau na dann musst du einfach wenn einmal die Maschinen stillstehen oder wenn eine Autowaschstraße mal gerade kein Auto kommt ja dann kannst du ja kurz mit.
Beim Kollegen schnappen ja und dann lernst du halt mit der Zeit die mir so ein paar Dinge an sagte dir guck mal da vorne da vorne gibt's Ohropax oder so,
ja gut aber,
ja das ist dass das sind so Dinge die hätte ich früher wissen müssen aber ehrlich gesagt das ist also die Situationen in denen ich diese Minijobs hatte war ich,
glücklich dass es die Möglichkeit gab also von der tatsächlichen Arbeit Realität dann mal ganz abgesehen aber als Student war ich glücklich dass es die Möglichkeit.
Da was dazu zu verdienen.

Andre:
[48:52] Ja weil ich auch gar nicht die Absicht hat ist Vollzeit zu arbeiten und du finde ich muss man das eben sehr stark aus der individuellen respektive raus betrachten.
Hey klar Leute geben die die von vorn rein auf eine geringfügige Beschäftigung setzen für die ist es auf jeden Fall denke ich,
eine sehr gute Lösung die Frage ist aber halt ob es wirklich zur Aktivierung derjenigen beiträgt,
die man ja eigentlich auch mit dem Gesetz helfen wollte mich denjenigen die bisher eben nicht den Fuß in die Tür gekriegt haben beim offiziellen Arbeitsmarkt die aber gerne Vollzeit arbeiten würden oder zumindest mehr als ist jetzt in den Minijob tun.

Micha:
[49:28] Ja ich habe als ich meine Mimi videopass was alles recht unproblematisch also ich weiß ich hatte,
also das war natürlich während des Studiums da hatte ich in die 38 Stunden im Monat und ich habe das dann so gemacht dass ich einfach jeden Freitag dahin gegangen bin habe ihn wie 8 Stunden gearbeitet und musste ich ihn für einmal im Monat noch in den halben Tag zusätzlich machen oder so und dann kam ich halt hin und hatte die Stunden die,
vertraglich vereinbart waren und aber in den anderen Betrieben,
da war die Situation natürlich ein bisschen so eine andere es war auch viel ich habe auch viel auf Abruf gearbeitet ne Ausgabe offiziell keine Bereitschaft aber es kam sehr oft vor dass das eine Schicht anfängt,
und einfach die Leute nicht aufgetaucht sind die eingeplant waren und,
wenn das jetzt wenn das die Nachtschicht ist die um 22 Uhr begann oder die Spätschicht um 14 Uhr dann rufen die auch mal kurz an ob man nicht einspringen kann.
Frühschicht um 6 Uhr haben das glaube ich nicht gemacht aber das ist mir sehr oft passiert dass ihr mir um 2:15 Uhr mittags Telefon klingelte,
hier der und der ist nicht aufgetaucht kannst du mal eben einspringen und dann ist aber schon klar die Schicht endet um 22 Uhr und umso schneller ich jetzt da bin dass du mehr Stunden kann ich arbeiten und desto mehr verdiene ich aber ich muss halt.
Erst mal hinfahren und ja aber wenn ich das nicht mache ist das halbe Schichte ich nicht nicht arbeiten kann dann verdient zahlt auch nichts ne also und ich.

[51:00] Ja also ich muss sagen wenn man da längere Zeit drauf angewiesen ist ist das sicherlich sehr sehr unbefriedigend wenn das nicht das ist was man was man eigentlich möchte also wenn man keine geringfügige Beschäftigung sucht sondern eigentlich,
eigentlich was in Vollzeit und dann ist wenn du in der Fabrik oder im Lager arbeitest du wie ich mit vielen anderen zusammen.
Den also die waren damals größtenteils in anderen Situation als ich.
Dann ist Gesprächsthema Nummer eins unter den Kollegen wenn dann mal die Maschinen stillstehen und in der Pause oder so.
Wo es gerade irgendwie Arbeit gibt oder andere Arbeit gibt und ja also.
Ja gut könnten wir mal Ewigkeiten drüber sprechen aber stelle ich mir stelle ich mir dann das.
Oder wenn man davon ausgehen muss dass man das viele jahrelang macht ist das glaube ich sehr sehr unbefriedigend bei mir ich war immer in der rech.
Privilegierten Situation in dem Sinne dass ich das ist immernoch vorübergehende.
Sache für mich war und ist nie dramatisch gewesen wäre wenn ich den Job.
Verloren hätten also z.b. diese Waschstraße in Garden hier in der ich bei der ich gearbeitet habe das war 2005/2006 oder schon ein bisschen her die haben mir bis heute nicht gekündigt.
Da hatte der ja der Filialleiter hatte irgendwie wohl bisschen Gelder veruntreut und so und dann wurde der rausgeschmissen,
und dann hat die zentrale ich glaube aus Düsseldorf die hatten dann versuchen Nachfolger zu finden und dann haben sie noch ein paar Umbaumaßnahmen und so ein irgendwie gegen alles drunter und drüber.

[52:41] Und irgendwann wurde ich heute einfach nicht mehr eingeplant oder ich habe jeden Freitag mal angerufen weil ich die nächste Woche arbeiten soll und irgendwie ist es ja nächste Woche brauchst nicht arbeiten und so und irgendwann sagte mir einer von diesen ja von diesem,
Filialleitern auf Probe sagte mir ja sie bekommen demnächst von uns die Kündigung konnte mir aber auch nicht sagen warum weil er mit der Entscheidung gar nichts zu tun hat ich glaube.
Paar Studenten rausgeschmissen oder so keine Ahnung aber diese Kündigung habe ich bis heute nicht gekriegt Ja und aber bei einem Minijob.
Also würde mich ja freuen wenn ihr Zeit 12 Jahren für mich Abgaben zahlen aber ich glaube es nicht.

Andre:
[53:18] Du kannst ja mal nachfragen bei der Rentenversicherung.

Micha:
[53:21] Ja auch schon die müssten das wissen ja nee dann zahlen die wahrscheinlich nichts ja gut also Zimmer ein bisschen abgeschwiffen also zurück zurück zum eigentlichen Papier.
Also vor Einführung des Mindestlohns war es bei den Minijobs so dass 50% der Minijobber unter 8,50 € verdient haben.
Glaube ich gerne also ich erinnere mich an so Löhne von 6 € und aber ist auch schon bisschen her also vor Mindestlohn 50%.
50 prozenter Löhne unter 8,50 € und das sind verglichen mit anderen typischen Beschäftigungen.
Tatsächlich auch die geringsten Löhne also in Teilzeit oder bei befristeter Beschäftigung.

Andre:
[54:12] Also die geringsten Stundenlöhne meinst jetzt immer ne.

Micha:
[54:14] Ja ja genau ja genau also die Stundenlöhne bei bei den anderen Arten atypische Arbeit sind ein bisschen höher noch.
Und dann zu außerdem war hier noch beschrieben das also das bezieht sich jetzt auf die Situation sowohl vor als auch nach dem Mindestlohn.
Dass der Lohn der den Minijobbern gezahlt wird von den Eigenschaften der Arbeitnehmer.
Wohl komplett unabhängig ist abgesehen vom Erwerbsstatus so also Erwerbsstatus.
Bedeutet z.b. dass der dass der Beschäftigte Student Schüler oder Lehrling ist bzw azubis.
Diese verdienen rechnen wenig also unter den Minijobbern jetzt.
Das sind die die schlecht verdiene unter den Minijobbern Haus Frauen und Männer so Hausfrauen und Hausmänner für den normal vierjährigen im Durchschnitt.
Ja aber wie gesagt von den von den Eigenschaften des Einzelnen sind sind die Löhne scheinbar unabhängig.

Andre:
[55:21] Wer liegt über dem Durchschnitt bessere Sauna.

Micha:
[55:22] Das wurde hier eigentlich habe ich mich auch gerade gefragt also entweder war es nicht beschrieben oder ich habe vergessen dass mir zum Notieren aber.

Andre:
[55:32] Das wird das jetzt zu sagen die Hausfrauen und Hausmänner da er weiter oben liegen wundert mich jetzt nicht so sehr weil letztendlich die müssten ja nicht ne also die haben ja dann irgendwie auch nicht so den Druck dass sie jetzt da jeden Minijob annehmen müssen.
Anna sieht jetzt dann denke ich bei vielen Studierenden heraus die noch was dazu verdienen müssen.
Bei neben Bafög oder sonstige Unterstützung nicht ausreicht um Miete und Lebenshaltungskosten zudecken.

Micha:
[55:58] Vielleicht hat es auch mit der Anzahl der gearbeiteten Stunden zu tun weil was da noch beschrieben ist.
Ist das der Lohn negativ korreliert ist mit eben der gearbeiteten Stundenzahl na das falls du dich erinnerst du hattest in der letzten Folge ja das Gegenteil.

Andre:
[56:17] Genau mehr.

Micha:
[56:18] Text des Channel earnings.

Andre:
[56:20] Das ist interessant ja.

Micha:
[56:22] Aber das ist vielleicht hier auch gar nicht so verwunderlich weil bei den Minijobs gibt's ja eben diese Obergrenze und wenn ein Betrieb,
also hier steht im Norden der Lohn hängt in erster Linie von der Situation im Einzelnen Betrieb ab so und wenn der wenn der Betrieb.
Nicht viele Leute beschäftigen möchte die unterm Strich alle nur 200 € verdienen sondern wenn die bestrebt sind das jeder,
fast 450 € im Monat verdient ja vielleicht kommt dann statistisch diese Korrelation zustande das.
Da wo die Leute ungefähr 450 € verdienen dass da die Stundenlöhnen bisschen geringer sind wenn man darf halt nicht über die 450 € hinausgehen und,
ja vielleicht vielleicht hat das einfach mit der Geschichte zu tun also wie gesagt mein Hiwi Vertrag dastanden 38 Stunden drin okay das wäre es noch noch nicht das Problem.
Aber sagen wir mal du hast immer Verträge über eine bestimmte Stundenzahl gehabt,
und dann gehst Du vielleicht einfach hin und sagst ok jetzt rechne ich einfach aus was der Stundenlohn sein muss damit man bei dieser Stundenzahl auf 450 Euro kommt oder so ja und vielleicht entsteht dadurch,
ebendieser diese negative Korrelation.

Andre:
[57:41] Das halte ich für absolut plausibel wo sie auch dazu sagt das sind ja die vom Edeka arbeiten Stunden letztendlich oder oder sind es jetzt jetzt die die Stunden dir subjektiv von den betreffenden Personen angegeben werden.

Micha:
[57:56] Was passiert auf einer Befragung von daher ist es ist das vielleicht gar nicht so klar zu identifizieren.

Andre:
[58:03] Na ich meine jetzt ob es die die Stunden sind die im Vertrag stehen oder die effektiv gearbeitet wurden.

Micha:
[58:08] Na also die Arbeitgeber geben wahrscheinlich in erster Linie die im Vertrag angegebenen an ich weiß nicht inwiefern Arbeitnehmer bei so einer Befragung.
Die tatsächlich gearbeiteten Stunden angeben das ist auch noch ein Problem weil die Berechnungen also wie der Mindestlohn korrekt zu berechnen ist ist auch wohl gar nicht so hundertprozentig klar kann man sich ja vorstellen dass das sehr kompliziert ist ne also,
Es muss ja auch noch Richtlinien geben bezüglich ja bezüglich der Arbeitszeit oder was wird überhaupt als Arbeitszeit gewertet euch kennen das z.b. so dass man sich erst.
Umziehen muss und vorbereiten muss bevor man sich dann ein stempelt also bevor dann die Uhr anfängt zu laufen und ich ich kenne das auch so dass man.
Innerhalb einer 8 Stunden Schicht eine vorgeschriebene 30 Minuten Pause hat für die man aber nicht bezahlt wird mehr sondern am Ende kriegst du halt werden Dir siebeneinhalb Stunden.
Bescheinigt die du gearbeitet hast aber du musst eben die acht Stunden da sein.

[59:13] Also streng oder musst du der Pause nicht da sein aber was bleibt ihr über ne also ja also da scheinbar gar nicht so ganz klar wie die Löhne dazu berechnen.
Ja ich hatte ja also.

Andre:
[59:29] Ja und ihm auch wie gesagt die Frage ob das was da im Vertrag steht wirklich auch die tatsächlichen Arbeitsaufwand widerspiegelt es kann ja auch sein dass ich dann der der.
Tatsächliche die Entlohnung insgesamt im Monat auch einen effektiven Arbeitsstunden orientiert auch wenn man jetzt vielleicht sagt das was jetzt gibt die vertraglich Arbeitsbelastung anbelangt.
Dann Quiz Abweichung existiert.

Micha:
[59:56] Ja also.
Ja so dass das gibt es sicherlich dass es nicht ganz überein passt Nase wenn der Mindestlohn jetzt noch 8,50 € wäre es ein bisschen leichter zu rechnen und sollen wir mal was im Vertrag 50 Stunden stehen,
dann sind das 425 €.
So dann kannst du halt nicht mehr ja gut dann ganz noch mal ungefähr drei Stunden drauf Leergut sind vielleicht ungefähr 53 Stunden wieder arbeiten kannst wenn du mehr arbeitest bist du über deinen 450-euro also wenn du genau den Mindestlohn Verdienst,
ja dann kannst natürlich sein dass du ja dass du.
Letztendlich dazu gezwungen wie es mehr als sie 53 Stunden zu arbeiten aber unterm Strich bekommst du natürlich nur die 450 € ausgezahlt und der Stundenlohn liegt dann dementsprechend irgendwo unter,
unter den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn ja sowas kann es natürlich.
Ja sowas gibt hat's vielleicht auch vor dem Mindestlohn schon gegeben aber so ein Mindestlohn schafft natürlich zusätzliche Anreize.
Ja da da die Verdienste oder die gearbeitet in Stunden nicht korrekt anzugeben komme ich gleich auch noch ein bisschen zu wir nähern uns so langsam dem Ende.
Damit das ja nicht komplett ausartet gehe ich mal.
Ich mal weiter hier so also wie gesagt 2015 wurde der Mindestlohn dann letzendlich eingeführt was ich nicht bedacht hatte ist dass wir ja ein Lohnabstandsgebot haben das heißt wenn.

[1:01:37] Das heißt durch die Anhebung der geringsten Löhne auf eben mindestens diese 8,50 €,
haben sich andere Löhne oberhalb der acht Euro fünfzig auch angehoben ne weil Lohnabstandsgebot.
Das war mir so nicht ganz klar so unten.
Unterm Strich sieht es sieht es so aus dass die Minijobber 32,8 Stunden pro Monat arbeiten im Schnitt.
A&t Mehrheit laut dieser Umfrage damit wohl auch recht zufrieden ist andererseits gibt es recht viele.
Leute recht viele Arbeitnehmer die wohl angegeben haben dass sie mit dem Stundenlohn recht zufrieden sind aber zu dem Stundenlohn gerne mehr Stunden arbeiten würden.
Suche also wie man es erwarten würde ergibt sich hier natürlich ein sehr gemischtes Bild.

Andre:
[1:02:32] Aber es heißt Mehrstunden im Rahmen irgendwelchen Beschäftigung oder.

Micha:
[1:02:39] Das war jetzt nicht weiter beschrieben wahrscheinlich sowohl als auch also.
232, 8 Stunden im Schnitt.
Ist natürlich schon ein bisschen was aber wenn er bei 8,50 € bist du da natürlich noch nicht an der Obergrenze also ich gehe mal stark davon aus dass es das ist beides gibt der ist der durchschnittliche Verdienst bei den Minijobbern.
Wer war 2012 noch bei 9,36 € und ist dann auf 10,63 €.
Im Schnitt bestiegen alles ein Anstieg um 13,6% gegenüber 2012 klingt erstmal nach einem ordentlichen Anstieg,
und 10,63 € liegt ja auch ja fast 2 € oder.
1,79 € über dem aktuellen Mindestlohn von 8,84 € also ist schon mal das schon mal an ja.
Begrüße Lücke aber dieser Anstieg gegenüber 2012 wenn man bedenkt dass das ein Anstieg über mehrere Jahre ist.
Ja es ist vielleicht gar nicht so stark wie auf den ersten Blick.
Also wie gesagt 13,6% aber wir sprechen hier von Jahren in denen die Inflation jetzt auch nicht besonders hoch vorne von daher würde ich mal behaupten dass es auch ein realer.
Lohnanstieg hier gewesen.

Andre:
[1:04:05] Über die Periode ja doch.

[1:04:09] Ja meistens so knapp unter 2% was Inflation anbelangt.

Micha:
[1:04:14] Ja genau also hier sind ja jetzt auch noch Jahre dazwischen wo wir bei 0,3 oder so lagen also.
Ja genau und knapp 15% der geringfügig Beschäftigten erhalten wohl genau.
Den Mindestlohn von 8,50 € achso wahrscheinlich wollte diese diese die Befragung ist wahrscheinlich.
Vielleicht ist die aus 2015 oder 16 da war der Mindestlohn noch 8:50 Uhr nach knapp 15% verdienen eben genau diesen Mindestlohn.
Dann ist es bei 12% der Minijobber wohl so dass.
Der Stundenlohn bei ihnen illegale unterschritten wird also dass sie diese 8:50 gar nicht verdienen ja also zunächst einmal muss ich dran erinnern dass in dieser Befragung.
Also in dieser Studie im Rahmen dieser Studie wurden ja auch Arbeitgeber befragt von daher kann man vielleicht noch davon ausgehen dass das.
Die Realität leicht unterschätzt.
Aber gut in erinner Studio kommen sie eben auf 12 % was wir schon mal ganz ganz erheblich ist.
Und das kann eben nicht so durch so Dinge Zustandekommen wie das was du gerade,
geschrieben hast nachricht ich hatte ich war auf YouTube auf der Suche nach ihm ich ein Audio Schnipsel oder so oder irgendwelchen Videos zum Mindestlohn bin auf ein paar report.

[1:05:45] Hasen in welcher deutscher Fernsehsender gestoßen unter andere Männer ich mich an.
An eine an einen elektrischen Bericht über einen Taxifahrer der eben beschrieben hat dass er dass er nur die Stunden aufschreiben die auch tatsächlich arbeiten darf um mich über,
die Obergrenze zu wandern und weitere Stunden bleiben dann unbezahlt.

Andre:
[1:06:15] Schatz natürlich auch eine faktische Aushebelung des effektiven Mindestlohns.

Micha:
[1:06:19] Genau ja gut und.
Zu guter letzt war hier noch beschrieben.

[1:06:30] Wie die Arbeitgeber ihr Verhalten angepasst haben an die Einführung des Mindestlohns und knapp die Hälfte.
Alle Arbeitgeber in dieser Befragung hat angegeben dass sie gar keine Änderungen vornehmen vorgenommen haben ich vermute mal dass nur Leute nur Arbeitgeber befragt wurden die auch tatsächlich,
Minijobber beschäftigen das würde in dem Fall also bedeuten dass knapp die Hälfte der Befragten Arbeitgeber,
auch vor dem Mindestlohn schon 8,50 € oder mehr gezahlt hat.
Oder Sie haben kurz vor der tatsächlichen Einführung das schon angepasst und haben dann gesagt zum 1. Januar 2015 mussten wir gar nichts machen es kann natürlich auch sein bei knapp.

Andre:
[1:07:16] Ja ich denke halt mal darauf zurückzukommen dass dieser ja doch recht hohe reservationslohn den sicherlich viele Minijobber aufweisen als reservationslohn den Lohn.
Über dessen überhaupt die Bereitschaft besteht den Job anzutreten.
Grundsätzlich dass die aber relativ hoch ist bei bei vielen freiwilligen Minijobbern die sozusagen.
Gar nicht unbedingt jetzt jetzt zwangsläufig auf auf diese Art von Beschäftigung setzen aber einfach noch etwas hinzuverdienen möchten,
Udersleben als konsequent als Ersatz für Vollzeitbeschäftigung Ansehen im Walde nicht so viel Zeit für ein Arbeitsmarkt übrig haben.
Dass man die auch gar nicht mit zu geringen Löhnen abspeisen kann weil sie immer noch die Alternative hätten naja dann eben zu Hause zu bleiben.

Micha:
[1:08:05] Doch andererseits gibt's natürlich diejenigen die man mit solchen Löhnen abspeisen kann und knapp ein Drittel der Arbeitgeber hat angegeben dass Sie infolge des Mindestlohns war der Einführung des Mindestlohns ihre Löhne tatsächlich,
erhöht haben also knapp ein Drittel.

Andre:
[1:08:25] Aber das ist ein Drittel ist jetzt nicht nur diejenigen die vorher weniger als 8,50 $ gezahlt haben.

Micha:
[1:08:31] Das ist ne das ist ein Drittel von von allem.

Andre:
[1:08:36] Also auch ist können auch Leute gehörte es können Arbeitgeber gewesen sein die auch heute Mittag und das Lohnabstandsgebot ihrer Löhne dann noch mal angepasst haben Zuge des Mindestlohns.

Micha:
[1:08:46] Genau was was weniger Arbeitgeber angegeben haben ist.
Dass das Minijobs möchte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen ersetzt wurden also dadurch dass die Minijobs.
Oder die Minijobber die Arbeit der Minijobber teurer geworden ist haben nur wenige dann beschlossen okay dann.
Beschäftigen wir dich eben nicht mehr geringfügig sondern du bekommst jetzt und Sozialversicherung für sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ja das haben scheinbar nur sehr wenige gemacht 70 % von denen.
Wenigen die das angegeben haben haben gesagt dass sie allerdings andere stellen.
Aufgestockt haben also andere Stellen also Teilzeitstellen z.b. haben sie auf Vollzeitstellen aufgestockt und haben dann möglicherweise im Austausch dafür,
Minijobs gestrichen.

Andre:
[1:09:46] Jetzt bewusst als Konsequenz der Einführung des Mindestlohns oder einfach allgemein im Zeitverlauf.

Micha:
[1:09:51] Da das eine Befragung ist würde ich mal vermuten dass ich das alles immer bezogen hat auf die Einführung des Mindestlohns also.
Also wenn du wenn du jetzt context lose Daten hast ist das natürlich noch ein bisschen was anderes aber.

Andre:
[1:10:07] Glaube ist ja die Frage wie man dann eben die die Fragen stellt ne seid ihr auch gefragt werden können ob sie sozusagen seit Einführung des Mindestlohns Teilzeit zu Vollzeit Stellen aufgestockt haben.
Das würde ja noch keine Kausalität indizieren.

Micha:
[1:10:26] Bestimmte.

Andre:
[1:10:27] Anders wäre eben eine Frage ob Arbeitgeber infolge des Mindestlohns eine Aufstockung vorgenommen haben.

Micha:
[1:10:34] Ja ich erinnere mich nicht daran dass es genauer beschrieben worden wäre mir es gerade auch noch eingefallen dass ich ich hatte sowas gesagt wie die Befragung die im Rahmen dieser Studie durchgeführt wurde oder so.
Bin mir gar nicht mehr sicher ob diese Befragungen tatsächlich für diese Studie durchgeführt worden sind oder.
Diese Befragung oder die Ergebnisse dieser Befragung verwendet wurden für diese Studie aber ursprünglich in einem anderen Kontext vielleicht erhoben.
Wurden ja und ich habe jetzt keine näheren Informationen darüber wie der wie die Fragen genau genau aussah.
Ja also ich meine das also mit der Sprungbrett Funktion ist da scheinbar wirklich nicht so viel also die gibt's die ist,
nicht sehr stark ausgeprägt wie es aussieht sonst könnte man ja denken dass das Minijobs direkt umgewandelt werden in.
Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aber ist wohl nur wenig vorgekommen.
Genau und das ist das sind im Wesentlichen die Ergebnisse des Papiers insgesamt es sich das ganz gut lesen ist übrigens seit langer langer Zeit mal wieder ein Arbeitspapier in deutscher Sprache gewesen dass ich gelesen habe.
Was ja was er recht recht selten vorkommt also der. Soll nur sein das ist das ist so ein Ding.

[1:12:04] Also solche Papiere sollte nicht frei zugänglich sein weil das also ich habe dann den djournal Artikel ja jetzt selber auch nicht gelesen,
ich erinnere mich auch nicht mehr welche Zeitschrift das war aber eine deutschsprachige Zeitschriften.
Und ich habe nur das Arbeitspapier gelesen und muss sagen das war das lässt sich sehr gut lesen und lässt sich.
Das versteht also man muss kein Ökonom sein um das zu verstehen ne dass das lässt sich.

Andre:
[1:12:34] Ich habe Suppe.
Ich meine es kann ja ich weiß ich ob es im vorliegenden Fall soll war bis kann ja auch so sein dass Zusagen dieses Arbeitspapier wiederum auch das Nebenprodukt einer größer angelegten Studie war die dann in Form eines policy report.
Verschiedenes unter welche Ports sind ja typischerweise dann frei verfügbar weil man damit auch eine gewisse Öffentlichkeitswirkung erzielen möchte in der Politikberatung.
Natürlich auch zum Teil in der Interessenvertretung bestimmte Verbände.
Sowas kommt ja auch häufiger mal vor sich geht unterm Institut auch dann schon mal so das dann aus dem viport letztendlichen working paper entsteht und daraus dann im Idealfall ein gut platzierter Dirndl Artikel.

Micha:
[1:13:19] Also wäre mir in diesem Fall jetzt nicht bekannt also alles was ich gesehen habe ist dass das hier ein Arbeitspapier ist was eben in diesem,
RWE Materialien erschienen ist und dann wurde es ich glaube 2001 das Arbeitspapier von 2017 und ich glaube es war 2018,
das denn sprechen Artikel dann in der ich glaube es die Zeitschrift für Wirtschaftspolitik oder so reißen ich habe es verlinkt in den in den shoutouts so da steh.

Andre:
[1:13:47] Wenn ich nicht der Wirtschaftsdienst oder.

Micha:
[1:13:50] Nee nee nee,
ja das ist das ist so eine ich hatte es ja schon gesagt das Ding kostet also bei der Zeitschrift kostet diese Artikel 30 € ich weiß nicht wann und wie lange es vielleicht 32 Seiten oder so lässt sich an sich gut lesen,
da sollte da sollte man als Steuerzahler der die Forschungen letztendlich finanziert hat nicht noch mal zur Kasse gebeten werden und.
Vor allem sollte der Preis nicht 30 € sein.

Andre:
[1:14:19] Nee weil ich meinen also auf Mindestlohn Niveau musste der vier Stunden verarbeiten diesen Artikel leisten zu können.

Micha:
[1:14:25] Ja so ist es genau habe ich mal ja gut ist das eine blöde Anekdote,
ich hatte heute meinen Minijob in der Kaffeefabrik da gabs halt immer Spinte und ihre an Vorhängeschloss mitgebracht um seine Wertsachen im Spind einzuschließen und irgendwann hatte ich mal die Sachen von dem Kollegen bei mir im Bad eingeschlossen und,
habe irgendwie irgendwie hatte er mich dabei ein bisschen abgelenkt ich habe mich aufgepasst und habe den Schlüssel zu meinem Vorhängeschloss halt mit eingeschlossen,
und dass mir das auch viel bin ich dann bin ich dann hin zum anderen Kollegen also zum Maschinenführer meinte hier ich habe meinen Schlüssel wohl mit eingeschlossen kannst du mir mal den Spind aufknacken er hat eine große Zange geholt.
Hazet Vorhängeschloss einmal durch geknipst ich habe da noch mal meinen Perso rausgekramt habe ihm gezeigt dass tatsächlich meinen Spind war und na ja auf jeden Fall,
er zu dem Typen dessen Sachen nicht mit einschließen wollte er meinte ich dann ja wieder eine halbe Stunde umsonst gearbeitet,
weil ich diese 4 € die ich für das Schloss bezahlt hatte oder was hat die sofort in Arbeitszeit umgerechnet und das war halt ungefähr eine halbe Stunde,
habe ich dann bisschen geärgert gut für mir dabei gut habe ich sagen das Ding dazu.

Andre:
[1:15:45] Ja es ist aus meiner Sicht der wirtschaftspolitische auch gesellschaftlich bedeutendes Thema endlich wirklich zu eindeutigen,
Rückschlüssen zu kommen würde mal so können ja sagen bräuchten einfach nur längere Zeit rein sprich es müsste noch so ein bisschen.
Zeit ins Land gehen um dann wirklich sozusagen beurteilen zu können ob diese Einführung 2015 ein Einschneiden Effekt hatte.
Auf den Weg in den Arbeitsmärkten.
Sonst ist es natürlich auch immer so dass sie brauchst auch durch andere Effekte überlagert werden kann und um das wirklich.
Separieren zu können auch statistisch wird wahrscheinlich auch noch ein bisschen Zeit benötigt werden und dann längere Zeit rein zu haben die dann wiederum geeignet sind um da auch eindeutig Effekte isolieren zu können.

Micha:
[1:16:34] Was natürlich jetzt schon möglich ist es der internationale Vergleich ich hatte ja gesagt dass ich überlegt hatte mir vielleicht Studien aus anderen Ländern anzuschauen also die Niederlande Frankreich Großbritannien sicherlich,
die skandinavischen Länder die haben ja alle schon seit langem flächendeckende Mindestlöhne und da wird auch Studien zugeben ja also ich habe.

Andre:
[1:16:55] Ist das jährlich richtig gut da können wir türlich wieder fragen wie ist das mit der Vergleichbarkeit von Ländern.
Das ja auch so ein bisschen in endogenitätsproblem aus meiner Sicht des.
Natürlich auch die Einführung eines Mindestlohns oder die Frage wann ein Mindestlohn eingeführt wurde wie lange es ihn schon gibt ja auch so ein bisschen was mit der Beschaffenheit der Arbeitsmärkte zu tun hat in die jeweilige Land auch.
Der gesellschaftlichen Einstellung denke ich gegenüber Arbeit.
Ja und dass das natürlich wiederum auch ein Einfluss hat oft auf die Entwicklung von Löhnen von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit.
Dass ich glaube so ein nackter descriptiva Ländervergleich könnte auch irreführend sein aber natürlich ist es nicht desto trotz wichtig da auch.
International Zuschauern in welchen Ländern sich wie der Mindestlohn ausgewirkt hat.

Micha:
[1:17:47] Na ich meine so bevor so ein Mindestlohn eingeführt wird oder auch wenn über die Erhöhung des Mindestlohnes debattiert wird oder vielleicht ne,
eine Erhöhung des realen Mindestlohnes sogar dann wird ja gerne so ein Schreckensszenario an die Wand gemalt das ist zu zu riesiger Arbeitslosigkeit wahrzunehmen,
zum starken Anstieg der der Arbeitslosenquote führen würde und wenn man jetzt auch wenn es ein internationaler Vergleich ist wenn man jetzt nicht zehn verschiedene Länder hat oder alle OECD Länder mit einem Mindestlohn oder so und man findet wirklich nirgendwo,
wirklich starke Evidenz dafür dass ein Mindestlohn vor allem,
so gering ist wie jetzt im Falle Deutschlands dass er wirklich nirgendwo zum starken Anstieg der Arbeitslosigkeit,
führt ja so irgendwann ja irgendwann wird das Argument dann dann schwierig das.

Andre:
[1:18:37] Na klar und wie du schon sagst wie man die Pauschalität der Aussage die ist aber auch schon irreführend ich meine es kommt eben entscheiden drauf an wie hoch dieser Mindestlohn ist relativ zu dem allgemeinen Lohnniveau im jeweiligen Land.
Und natürlich auch wieder damit zusammenhängt allgemein die Lohnverteilung in der verbs Bevölkerung aussieht.

Micha:
[1:18:56] Ja und selbst selbst wenn es die Arbeitslosigkeit erhöhen würde kann man natürlich dann auch darüber diskutieren ob wir auch wenn ich trotzdem einen solchen Mindestlohn haben möchten und.
Wir in dem Kontext daneben auf den Sozialstaat sitzen der dafür sorgt dass das die Leute die eben zumindest vorübergehend keine Arbeit haben dementsprechend aufgefangen werden also wenn,
wenn man sich als Gesellschaft eigentlich darüber ist das bestimmte Löhne einfach zu geringe Löhne sind und das.
Dafür niemand arbeiten sollte.
Ja also wenn ich jetzt das ist das ein valides Argument das ist vor allem also bei der bei der bei der Arbeitsteilung die will die wir mittlerweile haben es ist ja.
Das ja vollkommen normal dass,
dass wir in Christus Massenarbeitslosigkeit haben ja das hast du ja Zeit strukturelle oder natürlich Arbeitslosigkeit bezeichnen ja die sind die ist ja die ist ja schon längst nicht mehr zu vernachlässigen also es ist da eben sehr sehr wichtig wie man umverteilt.

Andre:
[1:20:03] Genau richtige gesellschaftlich heißt der Arbeitsteilung auch nicht nur Teilung von Arbeit zwischen der,
Erwerbsbevölkerung den Personen der verbs Bevölkerung sollen auch allgemein in der Bevölkerung das heißt es mag durchaus im auch eine Gruppe geben.
Von der man jetzt sagen kann das eigentlich am besten sind nicht arbeiten gehen und dann eher von anderen finanziert werden weil sozusagen im Vergleich betrachtet deren Produktivität,
vielleicht bringe ich aus dem einen oder anderen Grund.

Micha:
[1:20:33] Wobei das ist auch es gab glaube ich irgendwie so ein ganz kurzen O-Ton von ich weiß nicht wer das ist aber irgendwer hat sich in dem Kontext wohl so geäußert dass es,
einfach Leute gibt deren Produktivität,
oder wertgrenzprodukt müssen wir genau genommen sagen also deren wertgrenzprodukt ist gar nicht 8:50 Uhr sondern liegt da drunter mit anderen Worten wenn wir Mindestlohn von 8,50 € einführen finden die halt keine Arbeit da würde ich persönlich dann sagen.
Das ist vielleicht weniger dem dem Arbeiter geschuldet sondern einfach der Arbeit als solches ne also ich hatte ja ich hatte ja gerade gesagt dass im Bereich geringfügiger Beschäftigung,
die Lohnhöhe sich kaum durch die Eigenschaften des Einzelnen Avatar erklärt,
also ich würde vermuten dass das die Produktivität und das wertgrenzprodukt sehr stark beeinflusst wird von der Art der Tätigkeit und weniger davon wer diese Tätigkeit jetzt aus,
Hübner also so einfach arbeiten wie was ich geschrieben hatte also nwd.de Vorwäsche in einer Autowaschstraße oder so oder einer Maschine zu stehen und und schwere Kartons auf Paletten zu stapeln.
Ja das ist das eine recht einfache Arbeit und wie Produktivität wie produktiv man dabei ist ja das hat in erster Linie mit der Maschine zu tun die einen mit die einem die Pakete.

Andre:
[1:22:01] Also das dass das ist auch ein wichtiger. Man kann jetzt eben nicht die Positivität einer Person oder eines Produktionsfaktors allgemein gesprochen nicht losgelöst von den Rahmenbedingungen betrachten.
Das immer entscheiden was investiert wurde was der Stand der Technologie ist.
Es mag ja sein dass zum heutigen Stand der Technologie bestimmte Person eben nicht die Produktivität aufweisen man die ineinander psychologisches Umfeld integrieren würde.
MZ denke ich im Zusammenhang mit Digitalisierung wieder ein ganz anderes Themenfeld aber nichtsdestotrotz ja auch zukünftig zudem wichtig sicherlich der Fall sein wird dass ich dir ein Produkt ID auch.
Mit den Bändern.

Micha:
[1:22:42] Ja genau wir hatten übrigens gerade wieder ein paar kurze Aussetzer das sind in dieser Folge.
Ja ist mehrmals vorgekommen war jetzt nicht dramatisch tut uns leid wir entschuldigen uns wir kriegen das hoffentlich demnächst im Griff.

[1:23:02] Gut haben wir noch so gerade ein die mindestlohnkommission wird wohl im Laufen dieses Monats also im Laufe des Junis darüber.
Darüber beschließen wie hoch der Mindestlohn dann ab dem Januar zu sein hat.
Das Lied von war dann vielleicht nach ich ich wär das mal recherchieren also wie gesagt 9 € 19 Uhr ist die.
Ist die Prognose oder das würde der Entwicklung der Tariflöhne entsprechen und ja somit liegt der das erste Mal über 9 €.

[1:23:40] Ja jetzt aber ne dann,
würde ich sagen dann war es das für jetzt wir haben zum Abschluss nur noch ein kleines Gedicht ich war etwas auf der Suche nach ja eigentlich eher Musik oder,
sonst was für für O-Tönen mit irgendeinem ökonomischen Bezug und,
bin da auf ein fast dreiminütige Gedicht gestoßen das ganze nennt sich Basic economics von Tommy badems vorgetragen beim Tab Def poetry jam.
Möglicherweise irgendwann in den 90ern der Videoqualität nach zu urteilen gut ich würde sagen wir sagen schonmal tschüss.

Andre:
[1:24:27] Ja danke für eure Aufmerksamkeit und bis demnächst hoffentlich.

Basic Economics

Soundboard:
[1:24:34] Nalog.ru gamesnight.tv.

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[1:26:34] Monster Mütze.

[1:26:35] Meine Morgen Simone zur Arge Kundenservice Interoperabilität.

[1:26:49] Have you always have to use the native API.

[1:26:55] Renate Geburtstag geboren in Gräfenroda Sandra flämig.

[1:27:05] Zungenbrecher Whisky Nano was wird es vom oder Honig.

[1:27:11] OCZ ist Basic economics.